Nach der doch etwas schlechteren Stop at Nothing von Dying Fetus kommt hier der inoffizielle Nachfolger. Hate, Malice, Revenge von All Shall Perish die all das machen was Dying Fetus heute leider nicht mehr tun. Ordentlichen Death Metal mit Grind parts und vor allem eine ganz ganz große portion Groove dazu was einem der Opener direkt beweist. "Deconstruction" ist der wohl perfekte Opener der Scheibe zudem auch ein Videoclip gedreht wurde. Hier wird direkt gezeigt in was für eine richtung die ca. 36 Minuten gehen werden.......nämlich in die feinste Death Metal schiene wo mich manche Parts sogar an manch eine Hardcore Kapelle erinnern. Diese interessante Mischung stellt man auch auf sämtlichen Fotos der Band wieder wo die leute dann Hatebreed,Dying Fetus und Cannibal Corpse Shirts tragen.
Sehr erfreulich ist auch das man sofort merkt das sich die Songs nicht alle gegenseitig kopieren. Jedes Lied hat immer was besonderes was man direkt schon beim ersten durchlauf feststellen muss. Die Produktion ist einfach nur bombastisch so das es dann doch schonmal ärger mit den Nachbarn geben könnte wenn ihr diese CD hört, da fällt der Putz von der Decke. "Our Own Grave" zählt aber immer noch zu meinem Fave des Silberlings, da kann man sich wirklich den Kopf abschrauben.
Einen Verbesserungsvorschlag hätte ich bei der Tracklist gehabt. Den Song "Never ending war" hätte man ans Ende der CD setzen sollen da das der perfekte abschluss gewesen wär. So klingt es als vorletztes Lied ein wenig komisch.
Also für Leute die von der letzen Dying Fetus recht enttäuscht waren kann ich diese CD nur ans Herz legen. Ihr werdet es nicht bereuen. 9 Pommesgabeln sind vollkommen gerechtfertigt....da dieses werk mit 36 Minuten viel zu kurz ist. Schade eigentlich 10 wären sicher dringewesen.