Donnerstag, der 09. September 2010
 
 
Ereb altor - The end

Interpret: Ereb altor
Albumtitel: The end
Erscheinungsjahr: 2010
Genre: Heavy Metal
Tracklist:
01. The entering myrding prologue
02. Myrding
03. Our failure
04. A new but past day
05. Vargavinter (The end Part I)
06. Balder’s fall (The end Part II)
07. The final war (The end Part III)

Homepage:
www.myspace.com/erebaltor

   

Ereb Altor. Ereb wer? So guckte ich, als ich die Promo aus dem Hause Napalm Records erstmalig in meinen Player schob und ziemlich beeindruckt die rechte Augenbraue hob. „The end“ bietet famosen Doom Metal, der durch einen eiskalten Sound besticht und Ohrwurmcharakter besitzt.

 

Wo sich andere Bands aus dem schleppenden Gewerbe in ellenlangen, nicht enden wollenden Intros, Outtros und Klagewelten verlieren, bestechen die Herren Ragnar und Mats, wobei sich letztgenannter komplett um die famose Instrumentalisierung kümmert, durch Frische und vor allem durch musikalische Ehrerbietung an einen der Größten des Genres: Bathory. Gerade der Sound weist viele Parallelen zur schwedischen Black / Pagan Legende auf, gesanglich eher weniger, da Ragnar sehr clean singt und so den Songs einen eigenen Stempel verpasst. Dennoch kann man Ereb Altor nicht pauschal in die Pagan Ecke packen, denn dafür doomen sie einfach viel zu viel, was in diesem Falle beileibe kein Manko ist und höchstens beim etwas zu ausschweifend geratenen „The final war (The end Part III)“ etwas langatmig wird. Der Rest der sechs auf dem Album befindlichen Doom Monolithen bewegen sich im 5-6 Minuten Bereich, in denen alles erzählt wird, was zu erzählen geht. Klagend, schmerzend, gepeinigt, hoffnungslos, so wie es sein muss. Herausragend ist der zweite Teil des dreiteiligen „The end“ Zykluses mit dem Titel „Balder’s fall“, der mich wohltuend an „One road to asa bay“ erinnerte.

 

Unbekannt muss nicht immer schlecht sein, wie im Falle des Schwedischen Duos Ereb altor, die mit „The end“ ein tolles, abwechslungs- und facettenreiches Pagan / Doom Album in die Bahn geschoben haben. Doch auch hier überwiegt bei mir die Enttäuschung, dieses Werk nie live erleben zu können. Es sei denn, die Jungs trommeln eine Band zusammen, um diese wirklich erlebnisreichen Songs der breiten Masse vis’a’vis  präsentieren zu können. Bis dahin solltet Ihr Ereb Altor ruhig mal antesten. Zum entspannen und dezenten Fußwippen ein ideales Heilmittel.

Bewertung:

by olaf@pommesgabel.de

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