Donnerstag, der 09. September 2010
 
 

Konzertbericht: Volbeat | Inzaine

 

Bands: Volbeat | Inzaine
Datum:
21.04.2007
Location / Ort: Ballromm / Hamburg
Redakteure vor Ort: Torsti
Autor: Torsti
Bilder ©: zephira.de

Ein sonniger Tag im Hamburger Hafen neigt sich dem Ende. Die Touristen schwirren weiter auf die Reeperbahn oder zurück in ihre Hotels. Stille am ganzen Hafen. Am ganzen Hafen? Nein! Vor einer kleinen Eingangstür gegenüber der Fischauktionshalle tummelten sich zig Menschen. Der Hamburger Ballroom bot die Dänischen Überflieger Volbeat auf. Schon Tage vorher war das Konzert komplett ausverkauft, glücklich war also nur jener der mit einem Ticket ausgestattet dort stand oder vielleicht jemandem noch eines abschwatzen konnte.

 

Inzaine aus Hamburg

 

In den kuscheligen Räumlichkeiten stand man auch schon dicht an dicht. Das sollte sich aber durchaus lohnen. Die Vorband Inzaine wusste schon das Publikum zu rocken. Mit derben und fetten Riffs bliesen die Hamburger erst mal den Staub aus den feinsten Ritzen, um dann zu beweisen dass sie auch mit smooven Songpassagen punkten können. Ich hätte mir keinen besseren Support Act vorstellen können. Jedoch skandierten gegen Ende einige sie wollen Volbeat sehen. Frontmann Sammy lies sich davon weniger irritieren, er zog seine Show durch und die Band zog mit. Trotz des jungen Gründungsdatums der Truppe, auf der Bühne sind Sie zuhause. Inzaine können das Publikum mit ziehen und machen einen sehr professionellen Eindruck und dann passt’s auch noch Musikalisch. Ein echter Glücksgriff an diesem noch jungen Abend.

 

Nicht nur vor der Bühne hatte man Spaß. Auch Volbeat waren gut dabei!

 

Die Messlatte für Volbeat war sehr hoch angesetzt, dafür sorgte sowohl die tolle Vorband als auch das aktuelle Album Rock the rebel / Metal the devil. Als gegen 22:20 Uhr aus dem, stilgetreu mit 50ger Jahre Pin Ups dekoriertem, Gitarren Amp die ersten Riffs ertönten wurde es noch mal einen ganzen Schwung enger im Laden. Der Tresen war längst zu Sitztribüne umfunktioniert worden. In den ersten Reihen wurden die Dänen derartig abgefeiert das es eine wahre Pracht war. Gitarrist und Frontmann Michael Poulsen hatte sein Publikum von Anfang an unter Kontrolle. Das Bier allerdings schien nicht nach seinem Geschmack zu sein, er hielt die Flasche Astra in die Höhe und gab folgenden Satz von sich: „What is it? Piss? – Astra taste like piss!“, nach kurzem Skøl nahm er dennoch einen kräftigen Schluck.

Im laufe des Konzertes spielten Sie ihre beiden Alben nahezu einmal komplett durch. Ob „Caroline leaving“ , „Rebel Monster“, “Always with you” vom ersten Output The strength / The sound / The songs oder “The garden’s tale”, “You or them”, “Mr. and Mrs. Ness” vom neuesten Auswurf, alle Songs schienen vom Publikum gekannt und geliebt zu sein. Am lautesten wurde es als recht früh “Radio girl” aus den Boxen hämmerte, den Songs schien wirklich jeder zu kennen und mitsingen zu können.

Mit netten Sprüchen und kleinen Mitmachspielchen animierte Herr Poulsen das Publikum immer wieder aufs Neue. Volbeat versprühten derartig positive Energien das einem die anderthalb Stunden Musik viel kürzer vorkamen. So richtig begeistert war niemand als die vier noch mal für eine Zugabe auf die Bühne gerufen werden mussten, denn das baldige Ende war nun sehr absehbar.

Nach einem Bad in der Menge war es endgültig vorbei. Ein absolut sehenswerter Act!

 

Michael Poulsen von Volbeat.

 

Großer Dank an dieser Stelle geht an Otti!

Wer weitere Bilder sehen möchte findet diese unter www. zephira.de und  www.ballroom-hamburg.de.

by: torsti@pommesgabel.de

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