22. Oktober 2017


           
Magazin

 

 

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 Statement zur Lage der BM-Szene

Etwas läuft schief.
Es kann nicht angehen, dass immer mehr Bands darunter leiden, dass ein paar Idioten auf Konzerten den rechten Arm heben. Es kann ebenfalls nicht angehen, dass eine Hexenjagd von Links veranstaltet wird; Konzerte verhindert werden, nur weil einer der beteiligten Bandmitglieder jemanden kennt, der jemanden kennt, dessen Bruder Nazi ist. Es kann nicht sein, dass Bands, die sich nicht dazu äußern wollen, da es Ihnen NUR darum geht, Musik zu machen, wegen dem, was sie NICHT tun, in Schubladen gesteckt werden (ob von links oder rechts). Wir können nicht für andere Bands sprechen, uns jedenfalls reicht es. Die Situation innerhalb der deutschen „Szene“ hat ein Ausmaß erreicht, welches uns davon abhält, unbelastet Musik zu machen und uns zwingt, zu Dingen Stellung zu nehmen, mit denen wir nichts zu tun haben wollen. Soll heißen: Wir wollen weder etwas mit Nationalsozialismus noch mit radikalem Antifaschismus (noch mit sonstigen politischen, religiösen oder philosophischen Strömungen) etwas zu tun haben. Schlagt euch unserthalben gegenseitig die Köpfe ein, aber lasst uns da raus. Jedwede extreme politische Richtung bedeutet in ihren dogmatisierten und pervertierten Mechanismen einen Rückschritt für einen mündigen Menschen, da es nicht mehr um Vernunft geht, sondern nur um die rücksichtslose Durchsetzung der eigen unreflektierten Meinung. Bleibt uns weg mit dieser Scheiße.

Wir müssen vielleicht eingestehen, zu blauäugig gewesen zu sein, was gewisse Dinge bzw. die einhergehenden Verbindungen angeht. Jedoch hatten wir bis zuletzt gehofft, dass der Satz „Unschuldig ist, dessen Schuld nicht bewiesen ist“ Gültigkeit behält und wir Statements dieser Art nicht machen müssen (da es auch niemanden etwas angeht). Das bedeutet nicht, dass wir bedenkenlos vor allem die Augen verschließen, es ist nur so, dass die Öffentlichkeit erst dann etwas mitbekommt, wenn etwas schief läuft- allen vorherigen Bemühungen zum Trotze. Alle Lästermäuler, Fingerzeiger und Hexenjäger- macht euch darüber mal Gedanken.

Unser Auftreten hat unser Meinung nach kein Grund zu Anstößen gegeben- dennoch ist es offensichtlich Konsens dieser verkommenen, jämmerlichen Szene, die größtenteils aus Selbstdarstellern, pseudo- intellektuellen trOOen „Elitemenschen“, Sich-Überall-Einmischern und virtuellen, natürlich ehrenhaften Forumskriegern zu bestehen scheint, sich über alles und jeden das Maul zu zerreißen, so dass es verwundern mag, dass den meisten ihr Kopf noch nicht abgefallen ist. Hier darf sich jeder Nazi oder Antifa oder jeder, der sich fragt, warum wir dieses überhaupt schreiben, angesprochen fühlen.

Uns geht es um MUSIK. Black Metal durchzieht unser gesamtes Leben. Es ist Läuterung, Therapie und Sargnagel zugleich. Uns geht es um UNSERE Emotionen, unseren Hass, unsere Verzweiflung, unsere Melancholie, unsere Wut, unsere Geringschätzung aller oben genannten. Wir haben keine Lust, uns mit anderen Sachen auch noch auf Bandebene zu beschäftigen, dann hätten wir eine Partei gegründet und keine Band. Sollten Konzerte von uns zum Parteitag avancieren, werden wir diese abrechen.

Jeder, der sich von unserer Musik angesprochen fühlt, sich mit unseren Texten identifizieren kann oder genauso angewidert ist von dem, was NSler und Antifas im BM anrichten, ist uns willkommen- An alle anderen ein herzliches Fuck-off. Sucht euch ein eigenes Leben.

Keine Politik im Metal!

Todtgelichter

by  Fraggle

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