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20. August 2017


           
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 Festivals...

Mein erstes richtig großes Festival besuchte ich im Jahre 1997. Es war damals noch in Zwickau und heißt heute noch „With Full Force“, auch wenn es heutzutage woanders stattfindet. Ausrüstungstechnisch beschränkte ich mich damals nur auf das Wesentliche, denn was braucht man denn schon auf einem Festival, auf dem einem nahezu alles geboten wird? Genau: Zelt, Luftmatratze und genügend Kühlakkus um das mitgebrachte Bier in der Kühlbox zu kühlen! Sonst noch was? Nee, alles Weitere ist nur überflüssiger Ballast!

Obwohl, so einen Grill, wie ihn unsere unmittelbaren Nachbarn hatten, wäre schon toll. Zumal man sich dabei die Kohle für die teuren Würste auf dem Festivalgelände sparen könnte...!

Also: WFF-1998-Gepäck: Zelt, Luftmatratze, Bier (inkl. Akkus und nötige Box) und Grill!!!

Wurstvorrat versteht sich natürlich von selbst. Hmm, 1998 war es schon etwas regnerischer. Gut, dass wir gleich guten Anschluss fanden, die direkt nach Ankunft in den nächsten Baumarkt marschierten um eine große Plastikplane zu kaufen, die wir dann zwischen unsere Autos spannten. Wer so was schon einmal gemacht hat, der weiß, viel bringt das auf Dauer nicht!

Im nächsten Jahr sollte das Wackener Open Air das Ziel meiner Begierde werden – ein Versuch, denn das WFF war mir mit seinen vielen rechten Besuchern nicht ganz geheuer (und das soll sich bis ins Jahr 2003 bestätigen, wie mir aus sicherer Quelle berichtet wurde)!

In Wacken lief es auch gleich viel freundlicher ab. Schnell wurde man auf seine paar qm Wiese verwiesen und ab ging die Luzie. Was war neu im Gepäck? Neben dem obligatorischen Zelt und der Luftmatratze gab es eine weitere, zusätzliche (12V betriebene) Kühlbox – demnach mehr Bier! Natürlich auch den Grill. Was vergessen? Naja, die Plane vielleicht, aber das Wetter war eh voll auf unserer Seite! Soweit also alles zur absoluten Zufriedenheit!? Oder?

Wacken 2000: Gepäck: Zelt, Luftmatratze, zwei Kühlboxen (mit reichlich Bier) und neben dem Grill auch noch einen Gaskocher (für die Suppe zwischendurch)! Tja, damit war man schon bestens ausgerüstet – dachten wir...

Wacken 2001: Gepäck: Zelt, Luftmatratze, unzählige Kühlboxen (nebst Akkus und Bier), Grill, Gaskocher (diesmal mit Pfanne und Bratkartoffeln). Freunde hatten zudem noch einen Kühlschrank und eine fast komplette Küche dabei...! Was braucht man denn bitte schön noch???

Wacken 2002: Gepäck wie in den Vorjahren, plus Pavillon!!! HAAA – wenn man glaubt es geht nichts mehr, kommt von irgendwo ein Gedanke her! Mit dieser „Somit-sind-wir-auch-gegen-Regen-immun“-Behausung  konnte uns eigentlich gar nix mehr passieren – dachten wir...! Wer 2002 auf dem Festival in Wacken war, weiß welche Orkane tobten. Unser Pavillon stand gerade mal 15 Minuten, dann gaben wir ihn dem Sturm hin...! Wir mussten! Das Teil war unrettbar und somit mussten wir auch leider mehr Müll hinterlassen, als nötig gewesen wäre.

Wacken 2003: Gepäck wie gehabt, zusätzlich ein neuer Pavillon, GRÖSSERES Zelt und viiiel GRÖSSERE Matratze! Diese aufzupumpen (trotz Doppelhubpumpe) erwies sich als schwere Arbeit und nach knapp zwei Stunden (!!!) war sie dann auch mit ausreichend Luft gefüllt! Dafür war der Pavillon ein großer Erfolg für uns und er wird auch 2004 wieder für uns bereit stehen!?!

Wacken 2004: Gepäck wie gehabt, dazu kommt eine viiiel größere (selbstgebaute) Kühlbox, diverse Schläuche um die Matratze per Abgase des Autos aufzublasen und erstmals in meiner Festivalgeschichte: Eine eigene „Anlage“ um nicht immer den Mist der anderen Besucher hören zu müssen! Ob das alles geklappt hat, werde ich später mal berichten.

 

Fazit: Jedes Jahr ein neues Gimmick... wo wird das noch enden?

Einen 12V-Fernseher hatte ich schon mal mit, hatte sich aber nicht bewährt, da fernsehen auf einem Festival einfach keinen Spaß macht! Ein Kicker wäre toll, oder Internet... mal sehen....!

by  Andy

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