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27. Juni 2017


           
Magazin

 

 

 
 
 

 Ein bisschen Verhaltensforschung an "Metalern"

 

Da mir in Discos und auf  Partys schnell mal langweilig wird, beobachte ich manchmal die verschiedenen Charaktere, die dort rumlaufen.

Ab und zu erwische ich mich dann , wie ich Breitgrinsend für mich in einer Ecke stehe und mir denke `Was soll das eigentlich alles und wer zur Hölle hat sich das ausgedacht?´

Ich kann mich noch schwach an meine erste Metalparty erinnern.... ich stand zugegeben etwas hilflos da (was soll man sonst mit zarten14 Jahren auf so einer Party machen) und fragte mich welchen Zweck dieses „Ritual“ da auf der Tanzfläche erfüllte.

Alle rannten zusammen da hin , stellten sich im Kreis auf und schüttelten wild ihre Haare.

Ich meine , es ist schon ein wenig albern wenn man das so als Außenstehender betrachtet....ich musste mich auch erst mal beherrschen nicht loszulachen!

Und dann fragt mich auch noch einer von diesen langhaarigen Typen, ob ich nicht mitkommen wollte – ein bisschen „Moshen“ !

`Was ist „Moshen“ zur Hölle?!?“ dachte ich mir, aber man will sich ja nicht gleich am ersten Abend blamieren und darum habe ich einfach mal JA gesagt.

Ich konnte gar nicht so schnell gucken, da hatte er mich schon zwischen den Rest der Headbanger geschoben und ich musste dann wohl oder übel mitmachen....

Ich hatte nach kurzer Zeit auch wirklich Spaß an der Sache, aber es hat noch lange gedauert ,bis ich mir nicht mehr so albern dabei vorkam. –Teilweise denke ich auch heute noch ,was ich da eigentlich mache.

Ich würde mir wünschen, dass alle „Frischlinge“ so ein Erlebnis haben , dass würde machen echt gut tun...

 

Nun sollen allerdings auch noch die Frauen ihr Fett weg bekommen....

Ein Tip von mir zunächst: Metal und Tanzen passt nicht wirklich zusammen.

Außer , es ist so was wie Oomph! Oder so, das geht noch grad so- aber nicht bei den guten alten Sachen oder Death bzw. Blackmetal !

Das geht nicht, lasst es sein ,oder lernt vernünftig zu Moshen!

Aber das nur am Rande, nix für ungut .

 

Was ich damit sagen will ist, dass es eben sehr schwierig ist auf Stöckelschuhen und mit Minirock o.ä. vernünftig zu Moshen!

Es sei denn, man legt es drauf an, dass eben alles irgendwo „rausfällt“.... Ich persönlich kann aber so gekleidete Tussen, die dann noch Moshen nicht wirklich ernst nehmen .

Naja, ist eben alles Einstellungssache !

Ich will damit auch nicht sagen, dass jetzt alle Mädels nur noch in Jeans und Metalshirts rumlaufen sollen.

Aber es ist doch wirklich schwierig sich als „Metalerin“ vernünftig ein bisschen zu stylen, ohne gleich für so ne Gruftische gehalten zu werden...

Ich spreche da aus Erfahrung , der Grat ist wirklich sehr schmal!

Da haben es die Herren der Schöpfung doch etwas einfacher : Leder oder Jeanshose , Shirt von ner guten Band BW-Stiefel und evtl. noch ein paar Nieten oder andere Accessoires, – und fertig ist der klassische „Metaler“.

Mit diesem Konzept fährt man auch eigentlich recht gut, da sich diese „Mode“ in den letzten Jahren nicht wirklich verändert hat und wohl auch nicht so schnell wird.

Hauptsache evil aussehen oder irgendwie auffallen.

Es gibt da natürlich auch noch feine Unterschiede zwischen den einzelnen Richtungen (Black, Death, Heavy usw.), aber die möchte ich hier jetzt nicht auch noch auseinander pflücken.

Also Fakt ist , Metaler sein ist eigentlich einfach, die Frage dabei ist nur warum das trotzdem so viele nicht geregelt kriegen !?!

Naja, am besten öfters mal selber beobachten....

 an dieser Stelle würde ich mich über einen ähnlichen Bericht über „Grufties“, „Punks“ oder andere „Randgruppen“ freuen...

Ansonsten viel Spaß beim Moshen!

 

by  Jasmin

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