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17. Januar 2018


           
Party.San Open Air 2005

 

 

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Bericht

Am: 11.08. - 13.08.2005
Anlass: Party.San Open Air in Bad Berka (Thüringen)
Autoren:
Andy [ah], Marie [me], Tino [ts] & Torsti [tr]

Bereits im Vorfeld ging bei einigen Redaktionsmitgliedern ein Raunen durch die Kehlen, wenn auch nur beiläufig das Party.San erwähnt wurde. Schnell dachte man an das glorreiche vergangene Jahr zurück, das leckere Bier, die knusprigen Hähnchen und die tollen Bands. Natürlich wurde auch über die konstant gute Stimmung auf dem Platz sinniert…

Mittwoch, 11.08.2005 (Epilog)

Bereits der Mittwoch war als Startzeit lange festgelegt und nach den wirklich typischen Pommesgabel-Verspätungen, war endlich alles im Wagen verstaut und so fuhren wir (Jasmin, Torsti und ich, als Fahrer) ab in Richtung Bad Berka mit jeder Menge guter Laune und Vorfreude im Inneren des Autos. Die Fahrt verlief zwar staufrei aber trotzdem ging es nur zögerlich voran, was ausnahmsweise nicht nur an dem doch arg bedenklichen Alkoholkonsum meiner Mitreisenden lag. Dann endlich erreichte uns ca. 70km vor Ankunft eine Nachricht von unseren Freunden, die wir nach dem W:O:A endlich wieder sehen wollten, dass der Zeltplatz bereits in Beschlag genommen wurde – ein Stoppelfeld! Ein zweifelhaftes Vergnügen, wie wir uns erst dachten, doch als wir es uns näher betrachteten stellten wir fest, dass wir zu dem Zeitpunkt die Ersten auf diesem Acker sein sollten und unser neuer Lieblings Einweiser Thomas (holy 77) sorgte auch dafür, dass alle Nachzügler von uns dort ihren Platz finden würden. Was folgte, waren die obligatorischen Aufbauten der Zelte und des Pavillons, der uns vor eventuellen Regen schützen sollte (und es auch tat). Dann kam der gemütliche Teil des Abends, als diverse Bierdosen ihren natürlichen Tod finden sollten (und es auch taten). Für die musikalische Unterhaltung sorgten diverse CDs, die uns eigentlich den Abend noch mehr versüßen sollten, doch der Soundmann hat's einfach verkackt. Der sollte sich ursprünglich noch am selben Abend dafür entschuldigen, sich vor uns hinknien, uns den Dreck unter den Zehnägeln rauslutschen und sich mit glühenden Zangen die Eier umdrehen – live und direkt! Doch am Ende war und das auch egal und genossen noch diverse Getränke, bis in die frühen Morgenstunden… [ah]

Das Pommesgabel Quatier

 

Donnerstag, 11.08.2005

Der Donnerstag begann im Grunde so, wie der Abend endete: feuchtfröhlich! Und allein daran merkte man schon, dass auch in diesem Jahr auf nahezu allen Campingplätzen eine absolut ansteckende Stimmung herrschte. Ständig stolperten irgendwelche Metalheads zu uns, setzten sich hin und feierten ein wenig mit uns, bis kurz darauf die Nächsten folgten (zum Glück brachten fast alle ihr eigenes Bier mit, sonst wäre der Tag schneller als gewollt zu Ende gegangen)! Irgendwann zog es uns dann aber doch zu den Bands, die das Party.San eröffnen sollten – ins Zelt also. Dort herrschte bereits ein ausgiebiges Treiben und es erwies sich als nicht gerade leicht mal eben fünf Biere unverschüttet anzuschleppen. [ah]

Secrets of the Moon enterten pünktlich um 22 Uhr die Bretter die die Welt bedeuten. Ich hatte leider noch nie die Gelegenheit diese Band live zu sehen und war sehr gespannt was mich erwarten würde. Nach einem kurzen atmosphärischen Intro legten die drei Jungs um Sänger und Basser Daevas auch schon richtig los. Das Publikum war begeistert, in kürzester Zeit zogen sie einen in den Bann. Diese doch recht komplexe Musik live so rüberzubringen zeugt schon von großem musikalischem Können. Ziemlich exakt eine dreiviertel Stunde wurde sich hauptsächlich durch Hits der beiden Scheiben Stronghold of the Inviolables und der aktuellen Langrille Carved in Stigmata Wounds gespielt, als gäbe es keinen Morgen mehr. Den Massen gefiel es ebenso wie mir. Alles in Allem ein grandioser Auftritt der etwas anderen deutschen Black Metal Band. [ts]

Darkened Nocturn Slaughtercult: Als diese Kapelle loslegte, war im Festzelt eigentlich nur noch ein ohrenbetäubender Lärm auszumachen, obgleich sie auf der Stage doch sehr bemüht war. Nichts desto trotz zogen Darkened Nocturn Slaughtercult einige Feierwillige zu sich und lieferten im großen Ganzen ein derbes Black-Gewitter ab. Leider viiiel zu laut! [ah]

Obscenity knüppelten feinsten Death-Metal ins zurück kehrende Publikum. Das enorm gefüllte Zelt erlebte hier einen kleinen Headliner der seiner Rolle wahrlich gerecht wurde. Der Sound war nun auch endlich gut und das nicht nur direkt vor der Bühne. Neue wie auch alte Songs kamen zum Einsatz. So lasse ich mir einen Warm up gefallen! [tr]


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