16. Januar 2018


           
Wacken Open Air 2004

 

 

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Bericht

Am: 05.08. - 07.08.2004
Anlass: Wacken Open Air in.....ähm Wacken!?
Autoren:Andy
, Fraggle & Torsti
Anwesende Redakteure: Andy, Fraggle & Torsti

Mittwoch, 04.08.2004 (Epilog)

Eine siebenstündige Fahrt (sonst drei) durch sämtliche Staus, die zu der Zeit in Richtung Norden waren, brachte uns dann endlich ans Ziel. Wacken, wie jedes Jahr eine Reise wert. Alleine die überaus freundlichen Anwohner, ließen allen Fahrstreß wieder vergessen. Da unsere Bierversorgung eher mangelhaft verlief, besorgten wir uns kurzerhand eine Palette vor Ort - zum Spottpreis von nur einem Euro die Dose ("Admiral"!!!). Besser als nix.
Die netten Einweiser zeigten uns auch zügig, wo wir unsere Nylonbehausungen für die kommenden fünf Tage aufschlagen durften. Zeltplatz "H" sollte es sein. Schön etwas am Hang gelegen, mit bombastischer Aussicht und mächtig verrückten Nachbarn, wie sich später herausstellen sollte.
Da unsere Ankunft eher als "spät" einzustufen war, sahen wir nur noch zu, dass auch bald alles an Zelten und Pavillons stand, damit wir auch gleich etwas in den Magen bekommen konnten. Zu fortgeschrittener Stunde machten wir uns noch auf dem Weg, um den geheiligten Boden (Festivalgelände) zu erforschen. Dort noch flugs ein paar Fischbrötchen eingefangen, eines der diesmal preiswerten T-Shirts (Jubi-Kurs von 15,-EUR) eingetütet und vielleicht auch noch eine Kleinigkeit in flüssiger Form verköstigt...?! Die Vorplatzaufteilung war im Vergleich zum Vorjahr nicht großartig anders gestaltet, weshalb wir uns dort auch gleich gut zurecht fanden.

Donnerstag, 05.08.2004

Eine brütende Sommsonne ließ uns kaum schlafen und der "Wer-hat-den-lautesten-Ghettoblaster"-Krieg tat sein Übriges...
Aber, wir waren ja mit dem "Admiral" befreundet, der uns am Morgen dazu verhalf, die Strapazen der Nacht zu vergessen! Bis die ersten Bands des Tages spielten, war noch genügend Zeit, um dem Dorf einen gehörigen Besuch abzustatten. Unfassbar, was dort so alles los war. Keine (schattige) Sitzgelegenheit blieb von all den Metalheadz ungenutzt und wo es etwas zu Saufen gab, ließ man sich gerne mal etwas länger nieder. Die niedlichen Dorfkids versogten die von der Hitze geplagten MetallerInnen mit vorzüglichen "Erfrischungen"!

Miss Wet T-Shirt in Wacken

Kurz bevor wir wieder zum Eingezäunten Bereich vordrangen, fiel uns noch eine kleine Bude auf, die unseren Zeitplan etwas nach hinten warf: Eine 1a Fischbrötchenbude nämlich! Essen fassen und nach viel Geplauder zurück zum eigentlichen Geschehen.
Nachdem wir also Zodiac Mindwarp verpassten, freuten wir und auf die unsterblichen Rock-Giganten Motörhead. Kaum hatten wir den Vorplatz passiert, bot sich unseren Augen schier unfassbares: Eine nie dagewesene Menschenmasse, die sich ebenfalls auf dem Weg zur Bühne machte, auf der sogleich Motörhead rocken sollten. Damit war der Traum vom Platz in den ersten 30 Reihen wohl dahin. Torsti spielte ernsthaft mit dem Gedanken sich geradewegs durchreichen zu lassen, per Crowed-Diving. Die wäre wohl auch gar kein Problem gewesen, da es offenbar keine Löcher gab, in die er hätte fallen können. Die Band jedenfalls spielte gewohnt derbe ihren Set runter und ließ kaum eine der bekannten Hymnen aus. Die Stücke der aktuellen Langrille ("Infernö") kamen gleichfalls gut an und allen schien es richtig viel Spaß zu machen! Eine wahre Weltklasse-Band, die ganz klar in die Geschichte des Rock'n'Roll eingeht!

Frontwarze Lemmy Kilmister in Aktion
Motörhead

Kaum waren die Mannen um Frontwarze Lemmy Kilmister von der Bühne verschwunden, ging es nach recht kurzer Umbaupause auch schon mit bösen Menschen und bösen Liedern weiter. Die kontroverse Band Böhse Onkelz waren der Headliner der "Night to remember", wenn nicht sogar des gesamten Festivals!? Die Frankfurter spielten eine regelrechte Best-Of-Show und unerwarteterweise nur sehr wenige Stücke ihres letzten Albums ("Adios"). Positiv fiel mir auf, dass die Pausen zwischen den Liedern bei weitem nicht so lang waren, wie es sonst auf ihren Konzerten fast schon üblich war. Der perfekte Sound wurde über beide Bühnen geschickt, damit wohl die Massen, egal wo sie auch standen, in den vollen Onkelz-Genuß kamen. Damit gab es zwar gelegentliche Ausetzer, doch die wahren Fans sangen eh sämtliche Stücke lauthals mit, so dass das gar nicht weiter auffiel. Nach gut 2,5 Stunden war das einzige Onkelz-Open-Air auch "schon" vorbei und bleibt wohl bei Vielen noch lange in guter "Erinnerung"!

Die Böhsen Onkelz beim Stage Acting
Böhse Onkelz

Nach einer kurzen Zeltplatzsuche von nur drei Stunden (verdammtes Hasseröder) gelang ich (Andy) dann auch endlich zum Zelt. Aber der Weg hatte sich gelohnt, hatte ich unterwegs doch reichlich nette Leute kennengelernt.

by andy

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