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16. Januar 2018


           
Wacken Open Air 2014

 

 

 
         
 

Bericht

Am: 31.07. - 02.08.2014
Anlass: Wacken Open Air in Wacken (Schleswig-Holstein)
Autoren:
Ron [rb] & Torsti [tr]

Donnerstag, 31.07.2014

Metaller sind nicht schön, soviel sei bereits an dieser Stelle als Weltneuheit erwähnt, ABER es ist schön, Metaller zu sein und einem Wacken Open Air beigewohnt zu haben, dass trotz einer gewissen Eingefahrenheit und einigen unnötigen Veränderungen jede Menge für die gute Laune zu bieten hatte. Doch alles der Reihe nach…

Versuchte noch zu Beginn der erste Dämpfer in Form eines Schauers zwischen Itzehoe und Wacken erfolglos, die Stimmung zu trüben, spätestens bei Ankunft auf Metal Mekkas Grund war klar, dass einem großen Sommerevent nichts mehr im Wege stehen konnte. Keine Wolke am Himmel, das Lager gepimpt mit Kühlschrank und Schwenkgrill umzingelt von Freunden aufgeschlagen – Prost!

So verlief der Donnerstag entspannt in bester Bierlaune Backstage. Hierbei konnte der neu eingeführte VIP-Busshuttle im Test für gut, aber letzten Endes für unnötig befunden werden. Die wenigen hundert Meter geradeaus zwischen VIP-Camping und Festivalground für Träger eines rosa Bandes (war keine andere Farbe denkbar?) zu sperren, erklärte sich einfach nicht. Umwege, Wartezeiten, Distanzen – letzten Endes überlegte man es sich doch zwei Mal, ob ein Aufbrechen zu Band XY wirklich lohnt. Und so gewann speziell am Donnerstag der Backstagebereich und das gesellige Hoch-die-Tassen mit den Musikern von Endstille, Fotograbenhelden und Fans aus der ganzen Welt. Dagegen konnten Comedian-Gesülze und Wacken-Altlasten wie Saxon und Co. einfach nicht anstinken. [rb]

Auch wenn ich eigentlich HammerFall teilweise sehen wollte, die langen Wege haben es mir wie gesagt schwer gemacht. Aber wie auf Bestellung lief, als ich auf dem Weg zum WC war, gerade „Hearts on fire“ und es kamen diverse schöne Erinnerungen an vergangene Jahre hoch und ich konnte ein freudiges Grinsen nicht unterdrücken.

Accept auf dem Wacken Open Air 2014
Accept

Das führte dann auch dazu, mich wenigstens das Donnerstagsfinale mitzunehmen zu lassen. Nicht, dass ich Accept nicht gern sehe und die Band stets ein hervorragendes Bild abgibt, aber einen richtigen Kracher suchte man dieses Jahr an allen Tagen vergebens. Nun standen dort Accept, die nach ihrem Neustart in bestechender Form sind. Der neue Sänger, Mark Tornillo, hat eine perfekte Stimme, die alten Klassikern einen neuen Anstrich verleihen. Manch einer mag damit nicht zufrieden sein, aber in meinen Ohren ist das saustarke Musik. Der Platz war wie immer rappelvoll, aber durch dem Umstand, dass man den Eingang mit Securitykontrollen auf das Vorfeld gelegt hat, war es zu verdanken, dass heute alle auf das Gelände kamen um die Bands zu sehen. Das ist definitiv als Gewinn zu bewerten. Accept machten vom ersten bis zu letzten Takt Spaß, die Spielfreude der Band war wie immer enorm. Da brauchte es keine weiteren Bühnenaufbauten, außer der im Hintergrund aufgebauten Verstärkerwand samt Accept Logo versteht sich. Der Minimalismus war hier ein eher belebendes Element und wann immer sich die Gelegenheit bot, postete die Saitenfraktion gemeinsam, allein und überhaupt. Selbst ein Midtempo Song wie „Shadow soldier“ hatte das Mitreiß-Potential eines Gassenhauers. Das war ganz großes Kino. [tr]

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