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16. Januar 2018


           
Wacken Open Air 2017

 

 

 
         
 

Vorbericht

03. - 05. August 2017

Das Wacken Open Air – seit Jahren "das" Metalfestival für jedermann. Für die Kritiker unter uns längst zu groß geworden, aber wohl insbesondere dadurch mit unbeschreiblicher Anziehungskraft ausgestattet. Besucherzahlen und musizierenden Zunft sprechen jedenfalls mit einer Sprache.

Und wäre Petrus kein (quasi alljährlicher) Gegner, wäre Metallica kein (quasi lebender) Nimmersatt, was bliebe den Organisatoren überhaupt noch zu tun, um sozusagen noch einen draufzusetzen…?!?

Ist es doch wie immer: Im Hoffen bei bestem Line-Up und bestem Wetter das Fest der Feste zu feiern, ist so mancher leider kurz davor, Unmögliches zu verlangen und recht undankbar für das Angebotene zu sein. Mitunter kommt das Positive einfach zu kurz und deshalb an dieser Stelle mit gezückter Pommesgabel folgende Faktenlage:

1) FASTER

Es ist schlichtweg großartig, dass man weltweit organisiert, organisiert und nochmals organisiert nahezu von jedem Fleck Erde zum Heiligen Land gelangen kann und damit – gerade zur Zeit der so immens wichtigen Integration überall – auch 2017 weiterhin vorlebt, wie egal die Herkunft friedlich lebenden Menschen im Endeffekt ist! So kommet her vom Arsch der Welt, wir freuen uns auf euch!

2) HARDER

Grundlegend auch: Bei anhaltendem Bedauern darüber, etwas zu verpassen, da nie und nimmer alles live abgefeiert werden kann (Stichwort: teils böse Überschneidungen) und trotz dessen, dass die Tickets dieses Jahr etwas teurer sind (preislich nun Dienstag bis Samstag für alle) – eines niemals nie vergessen Leute… Nirgends steht eine Mutti am Sonntagmorgen mit Kaffee zum Spottpreis auch noch beim Abstrom zu den Autobahnen am Straßenrand und bedient die Abgekämpften mit einer Freundlichkeit, die neu definiert werden müsste. Nirgends, außer in Wacken! Unbezahlbar!!!!!

3) LOUDER

Zudem gebührt den Helden der Booking-Abteilung wieder Mal Dank vorab. Zum einen für die Anzahl der Szenegrößen, die Anfang August auf die Bretter Metal Mekkas gehen werden, zum anderen erneut für das niemals selbstverständliche "Von-allem-etwas". Die diesjährigen Pilger dürfen nämlich nicht nur zu Black (Mayhem und Emperor), Death (Morbid Angel und Nile) und Thrash Metal (Kreator und Annihilator) steil gehen, sondern sich auch zu Doom- (Katatonia und Paradise Lost), Hard- bzw. Metalcore- (Walls Of Jericho und Heaven Shall Burn), Crossover- (Clawfinger und Dog Eat Dog) sowie Rock-Urväter-Klängen (Status Quo und Alice Cooper) alles abverlangen. Man könnte sagen, wir werden einfach mit all unseren Freunden aka "The Beautiful People" (Marilyn Manson) vor Ort unseren "Roots" (Max und Igor Cavalera) folgen, lautstark "The Symphony Of Destruction" (Megadeath) zelebrieren bis irgendwann dann vielleicht doch "The Final Countdown" (Europe) ansteht. Gemeinsam werden wir leiden (Crowbar), gemeinsam "Nazi Punks Fuck Off" (Napalm Death) parolieren, gemeinsam im Feuer sterben (Amon Amarth), gemeinsam auferstehen (Volbeat), gemeinsam singen und tanzen (Subway To Sally), gemeinsam durchdrehen bis überüberübermorgen (Turbonegro), gemeinsam ach so vieles tun (Trivium und Soilwork) und schließlich wieder von vorne anfangen. Vorfreude satt!

Faster/Harder/Louder – Wacken Open Air 2017

Wer nicht will, hat schon! Mögen die Spiele beginnen…………

by ron

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