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16. Januar 2018


           
With Full Force

 

 

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Bericht

Am: 01.07. - 03.07.2011
Anlass: With Full Force auf dem Flugplatz Roitzschjora
Autor: Torsti

Epilog

Mit einer herrlichen Selbstverständlichkeit wird jedes Jahr am ersten Juli Wochenende der fahrbare Untersatz Richtung Roitschjora navigiert. Nach einer sehr entspannten Fahrt erreichten wir das Gelände gegen 23 Uhr und engagierten uns im Beseitigen von Brauerei Erzeugnissen. Der Wetterbericht für das Wochenende sagte durchwachsene Temperaturen vorher. Am heutigen Abend hielt sich der Himmel klar und verschonte uns mit Wasser. Gegen 4:00 Uhr erreichte ich meinen Status der nötigen Bettschwere und versank in der Koje bis zum nächsten Tag.

Freitag 01.07.2011

Mit einem Mix aus Sonne und Wolken startete der Tag. Endlich geht es los, bevor der stressige Teil des Tages startet lässt einem das Full Force aber erst mal genügend Zeit sich auf Betriebstemperatur zu trinken und sich mit gegrilltem zu versorgen. Den Anfang dürfen in diesem Jahr Omnium Gatherum machen, die aber einer sehr intensiven Unterhaltung zum Opfer fielen. Erst zu Deadlock schaffte ich den Gang vor die Bühne. Als erstes fällt mir das Logo eines Energy Drink Sponsors ins Auge die auf der Backflag der Band prangert. Damit dürfte auch der Metal endgültig sein letztes Nischendasein abgelegt haben wenn nun schon so Sponsoring betrieben wird. Fehlt eigentlich nur noch das Bands mit Shirts und Sponsor Aufdruck auf der Bühne stehen. Musikalisch ist die Darbietung von hoher Qualität lediglich das Stimmchen der Frontfrau geht in der breiten Gitarrenwand komplett unter. Außerdem möchte ich der Dame mal sämtliche Metal Qualitäten absprechen, Ihre Bewegungen sind so zurückhaltend und zögerlich das Sie allein nicht bestehen könnte. Glücklicherweise hat Sie aber einen Energiegeladen Co-Fronter der sein Handwerk versteht und auch das Publikum mit sich zieht.

Cloud over Roitzschjora

Was zur Hölle hat eigentlich dafür gesorgt das Bring me the Horizon um diese Uhrzeit spielen dürfen. Anscheinend entwickle ich auch langsam eine Abneigung gegen neue Absplitterungen im Metal Sektor. Ich hab für die Musik der Engländer absolut nichts übrig und vergnüge mich zwischenzeitlich lieber mit der Nahrungsaufnahme.

Etwas anders geht es da schon bei Agnostic Front zur Sache. Mittlerweile sind die 5 Typen aus New York schon richtige Force Profis, da verwundert es wenig das vor der Bühne der Mob Tobsuchtsanfälle auslebt. Das erste mal am heutigen Tage gelingt es dem Publikum beim Mitsingen die Band zu übertönen und noch Minuten nach dem Auftritt ziehen Fans durch die Zeltreihen, selig grinsend und gröhlend.

Legion of the Damned auf dem With Full Force 2011
Legion of the Damned

Auf zur 180° Wende, die ersten Reihen füllten sich nach dem Abgang von Agnostic Front sehr schnell mit jungen Damen, die schmachtend Richtung Bühne blickten. Eine Situation die im Metal Seltenheitswert besitzt und nur von einer Handvoll Bands heraufbeschworen werden kann. Bullet for my Valentine ist eine dieser Bands. Als das Waliser Quartett pünktlich um 22:45 Uhr die Bühne betritt bleibt man auch nicht von hysterischem Gekreische verschont. Redaktionsintern sind wir der selben Meinung, Show gut, Sound super aber musikalisch nicht unsere Baustelle aber vor der super Darbietung von Metallicas „Creaping death“ ziehen selbst wir unsere Hüte!

Knüppelnacht

Auf in die härteste Nacht des Jahres. Der Vorteil an einem Zelt ist das Dach, dieses Schützt vor der Kälte der Nacht und auch vor nassen Ereignissen von oben. Insidiuos Disease eröffnen die diesjährige Knüppelnacht mit ordentlich Death Grind. Sänger Marc Grewe kommt mit leuchtend grünen Kontaktlinsen auf die Bühne und und brüll-kreischt sich die Seele aus dem Leib.

Insidious Disease auf dem With Full Force 2011
Insidiuos Disease

Watain sorgen da schon für ganz andere Stimmung. Mit ihren brennenden Dreizack Kreuzen auf der Bühne bekommen wenigstens die ersten Reihen etwas Wärme ab. Die Menge geht dankbar mit und neutralisiert den kalten Sound durch warme Stimmung. Der körperliche Zustand versetzt mich dann noch vor Negator zum Abzug. Die andauernde Kälte geht allmählich an die Substanz und Bier schmeckt auch nicht mehr.

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