10. Juli 2026


           
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Vomitory Interview

Es ist zum kotzen! Nicht nur, das momentan einfach eine Unmenge an Releases über mich hereinbricht, nein, die sind auch fast alle qualitativ mehr als hochwertig. Ebenfalls zum kotzen ist die Tatsache, das resultierend aus diesen vielen Veröffentlichungen sich ebenso viele Interviews anschließen, die natürlich zeitnah online gestellt werden müssen. Daher ist es wenig zum kotzen, das Gitarrist Peter Östlund von Vomitory seine Antworten auf meine Interview Mail recht knapp hielt, da ich so ziemlich schnell fertig werde. Naja…doll war’s nicht, doch ich nehme dieses wirklich kurze Intermezzo als kleinen Appetithappen, um dann die Jungs auf Ihrer im Oktober anstehenden Deutschland Tour richtig auszuquetschen, um so vielleicht ein wenig mehr Infos zum aktuellen Nackenbrecher „Carnage euphoria“ zu erfahren. Dennoch wollte ich Euch dieses Gespräch nicht vorenthalten…

Gratulation zum aktuellen Meisterwerk „Carnage euphoria“. War dieses Album das Beste, was Vomitory aktuell veröffentlichen konnten oder ist da immer noch Luft nach oben?

 

Danke für das Kompliment. Auf jeden Fall ist da noch mehr drin, ob es nun im Song writing Prozess oder in unseren technischen Fähigkeiten an den jeweiligen Instrumenten sei.

 

Wie zufrieden seid Ihr persönlich mit Eurer Arbeit?

 

Wir sind mehr als zufrieden mit dem neuen Album. Wir richteten unseren Fokus auf eine organische und hammerharte Produktion und ich glaube, wir haben unser Ziel erreicht. Rikard Löfgren hat uns einen tollen Sound verpasst.

 

Leider fiel es mir erneut schwer, Eure Texte zu verstehen. Erzähl mir doch bitte ein wenig über Eure lyrischen Ergüsse auf „Carnage euphoria“.

 

Die Texte handeln erneut über den Tod, Krieg, Religion und alle morbiden Dinge, die man sich so ausdenken kann. (sehr aufschlussreich, vielen Dank dafür – der Verf.)

 

Eurem Titel „A lesson in virulence“ nach zu urteilen, seid Ihr Exodus Fans…

 

Ich selbst bin ein großer Exodus Fan, doch das hat absolut nichts mit dem Songtitel zu tun. Die anderen aus der Band mögen die Musik auch, würde sie aber nicht als Fans bezeichnen. (eigentlich wollte ich auf die Parallele im Titel zum Exodus Song „A lesson in violence“ hinaus…-der Verf.)

 

Für mich stellt dieser Song das Beste dar, was Ihr je aufgenommen habt.

 

Es ist ein großartiger Song, der sämtliche Stärken von Vomitory vereint. Schnelle, langsame und harte Parts und einige gute Gitarrenharmonien. Ob es allerdings der beste Song ist, kann ich nicht beurteilen, ich mag sie alle.

Als ich „Rage of honour“ das erste Mal gehört habe dachte ich, es handelt sich um eine Napalm Death Coverversion. Sind die Jungs ein Einfluss für Euch?

 

Sie sind, unter anderem, ein gewisser Einfluss für uns aber es ist schwer zu sagen, wie groß deren Geltung ist. Wenn wir unsere Songs schreiben, denken wir sehr wenig an irgendwelche Vorbilder stellen dann aber meist fest, dass sie uns doch beeinflussen.

 

Dieses Jahr sehe ich Euch das erste Mal live beim Summerbreeze. Wenn ich daran denke, dass es Euch bereits seit 1989 gibt muss es doch ziemlich frustrierend sein, wenn man nicht immer kontinuierlich auf Tour ist, oder?

 

Klar würden wir gerne mehr touren, aber das hat uns in der Vergangenheit nicht viel ausgemacht.

 

Ist da nicht ein klein bißchen Neid, das Bands wie Dismember, Entombed oder At the gates noch auf dem Livesektor so aktiv sind und scheinbar den gleichen Erfolg haben wie vor 20 Jahren?

 

Nein, denn diese Bands arbeiteten hart und tun es immer noch. (wie jetzt? Vomitory arbeiten also nicht hart???-der Verf.)

 

Im Herbst geht Ihr gemeinsam mit Malevolent creation auf Tour. Wie gefällt Dir das Package?

 

Ich glaube, es handelt sich um ein tolles Package für Death Metal Fans mit 2 Bands, die brutale Musik spielen und einen eigenen Stil vorweisen können.

 

In Karlstadt gibt es ja mit dem IF einen der erfolgreichsten Eishockey Clubs in Europa. Bist Du selbst Anhänger der schnellsten Mannschafts-Sportart der Welt?

 

Einige in der Band stehen da total drauf, ich aber nicht.

by olaf

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