29. Februar 2024


           
Party.San Open Air 2018

 

 

 
         
 

Vorbericht

09. - 11. August 2018

Ein kleines Jubiläum wird dieses Party.San für mich sein. Zum 15ten Mal in Folge fahre ich in die Hölle. Hätte mir das jemand bei meinem ersten Besuch erzählt, dann hätte ich mein Leben in Frage gestellt, zumal damals auf dem Billing tatsächlich zwei Bands aufgeführt waren die ich kannte. Dieses Festival hat mich allerdings schnell in den Bann gezogen und meine musikalische Entwicklung entscheidend mitgeprägt. Da konnten selbst die schlammigen Tage in Bad Berka für keinen Abbruch der Leidenschaft sorgen. Ein Jahr ohne Party.San ist für mich schlichtweg nicht mehr vorstellbar.

Somit steht auch in diesem Jahr, der Fahrt nach Thüringen am zweiten Augustwochenende nichts im Wege. Blicke ich zurück auf die Entwicklung des Festivals, dann kann ich nur wieder Festellen, dass sich diese im homogenen Bereich bewegt. Das Festival schafft es, sich neuen Genre anzunähern, ohne die Kernfans vor den Kopf zu stoßen. Ein geschmeidiges Händchen für das Booking ist dafür erforderlich und die Macher vom Party.San haben dieses auf alle Fälle. Das zeigen auch in diesem Jahr die Bestätigungen von RAM, oder Exciter, die bei Kuttenträgern hohes Ansehen genießen und trotz Ihrer, für dieses Open Air, gar exotischen Musik absolut akzeptiert sein werden.

Tribulation
Tribulation

Dieses Jahr werden garantiert wieder rauschende Nächte durchfeiert, Freundschaften fürs Leben geknüpft, unzählige Promille angetrunken und dabei vor allem die Bands abgefeiert. Apropos Bands, zu den Headlinern Venom, Emperor und Watain braucht wohl nicht viel erzählt werden. Picken wir uns also ein paar Rosinen aus der ohnehin großartigen Auswahl. Da wären zum Beispiel Tribulation, die mit Ihrer Mixtur aus Black Metal, Gothic Rock und ihrem extravaganten Auftreten immer wieder beeindrucken, Master's Hammer auf Tschechien, deren Auftritte mehr als rar gesät sind oder den Post Black Metallern Harakiri for the Sky, bei dessen Bandname ich schon etwas zusammen gezuckt bin, dann aber von der Platte absolut überrascht worden bin.

Die vor einigen Jahren neu geschaffene Zeltbühne wird auch in diesem Jahr wieder eine Plattform für viele ambitionierte Newcomer aus Underground Kreisen bieten. Spätestens wenn in den Abendstunden kaum ein Durchdringen vor die Bühne möglich ist, zeigt sich, dass man hier eien Volltreffer in Sachen Ambiente geschaffen hat.

Das Party.San hat in der großen Festival Landschaft sein Alleinstellungsmerkmal nicht nur verteidigt, sondern gar ausgebaut. Entgegengesetzt der Trends im Metal-Massenmarkt setzt das Open Air seine eigenen Nadelstiche und vereint diejenigen, die Ihren eigenen, den Party.San Kosmos haben. Danke für dieses kleine Paradies in der immer schnelllebigeren Zeit! Die Redaktion freut sich, wie ein kleines Kind auf Weihnachten, denn keinen anderen Stellenwert hat für uns dieses Event! Metal on!

www.party-san.de

by torsti

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