18. Juni 2018


           
Wacken Open Air 2005

 

 

 
         
 

Vorbericht

04. - 08. August 2005

Tickticktick….ja, Jungs und Mädels, die Zeit läuft uns davon…oder vielleicht ist es auch besser so, denn so müssen wir nicht mehr lange warten, bis wir uns mal wieder auf den Weg nach Heavy-Metal-Town in den wilden Norden (vielleicht trifft es Pampa doch eher) machen. Ein Jahr nach dem grossen Geburtstag geht es in die 16te Runde. Und ich frage mich- wie jedes Jahr- wie man denn auf die etwas naive Idee kommen kann Grillfeste, Geburtstagspartys oder sogar Hochzeiten auf das erste Wochenende im August zu legen, wenn man in seiner Bekanntschaft bekennende Anhänger der metallischen Musik hat und Wert auf deren geschätzte Anwesenheit legt? Aber das sei mal dahingestellt.
Denn was interessiert es uns, da wir uns endlich wieder vom 04.08- 06.08.2005 unter tausenden (oder sollte ich besser 30tausende schreiben? Grammatikalisch unkorrekt, trifft aber eher die Dimension des Ganzen, nicht wahr? (Gefühlte Zahl im letzten Jahr bei ca. 60.000 – Anm. Torsti)) von Gleichgesinnten so richtig aus dem Alltag klinken können -in welcher Form auch immer!
Und obwohl die Preise in den letzten Jahren doch ein wenig angezogen worden sind ( 72 € für das 3- Tages- Ticket inklusive Camping ab 03.08. und freien Eintritt im Wackener Freibad ), kann uns doch eigentlich nichts davon abhalten, bei unserem metaltechnischen Weihnachts-Osterfest anwesend zu sein, oder?

Jedes Jahr immer wieder schön: Die Wacken Stage

Für das strapazierte Metallergehör gibt es auch dieses Jahr wieder die Rundumbedienung, bei der für jeden Geschmack etwas dabei sein dürfte: für die hoffnungslos romantischen Bombast- Metaller wird es eine Freude sein, dass sie mit Nightwish und Within Temptation gleich zwei Diven on Stage bewundern dürfen. Und wenn sie schon mal da sind, können sie sich gleich noch von Sonata Arctica zu ein wenig mehr Power als Tränen bei Edguy rüberschiffen lassen, um sich dann schließlich den schwedisch- truen Handwerkerfeierabend mit Hammerfall zu geben. Aber damit nicht genug: altgedientes und immer noch kraftvolles wird von Overkill und Metal Chruch serviert. Und wer hätte damit gerechnet, dass sich Accept noch mal aus dem Ruhestand exhumieren? (obwohl: bei Oomph! frag´ ich mich das eigentlich auch immer noch…)
Die wievielte Metal-Interpretation von Carl Orffs „Carmina Burana“ uns Corvus Corax dieses Jahr präsentieren, ist auch noch eine ungeklärte Frage und diskussionswürdige , mit der man bestimmt die langen Wackener Nächte verbringen kann, wenn man nicht gerade im Headbangersballroom mit sinnlosem tänzerischem Aktivismus und geistigen Getränken bis in die frühen Morgenstunden völlig die Orientierung zu verliert.
Tränen kann man dann spätestens bei der Selbstzersetzung von Sentenced vergießen…und es bleibt dem Betrachter überlassen, ob aus Rührung…oder wegen der verdammten Kopfschmerzen, die man aber Gott sei Dank mit Blick auf die Videoleinwände (an dieser Stelle: DANKESCHÖN! an die Veranstalter im Namen aller Unterzwerge wie mir!) in dem Biergarten erfolgreich bekämpfen kann.
Da fällt mir ein: ein Kollege von mir hat doch allen Ernstes Machine Head als Nu-Metal deklariert! Geben wir ihm noch eine Chance, das richtig zu stellen, oder sollen wir ihn gleich standesrechtlich erschießen? Finster, finster!
Wobei wir beim Thema wären: eben jene Seelen finden hoffentlich bei Marduk , Naglfar , Dissection oder Bloodbath ihren Frieden.
Und ach, bevor ich´s vergesse: Finntroll und Ensiferum sind natürlich auch mit von der Partie.
Aber bevor ich mich hier verzettele und vielleicht sogar den Startschuss verpasse, verbleibe ich mit bleiernen Grüssen…und dem Wissen: Rain or Shine! Wir werden uns sehen! Auf dem W:O:A 2005!

Ticktick…wie die Zeit vergeht….ich muss packen!


Infos zum Festival: wacken.com
Tickets für's Festival: metaltix.de

by marie

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