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08. Juni 2026
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Mystic prophecy - Ravenlord |
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Dies ist Review Nummer 1000 auf www.pommesgabel.de
Für viele anderen Zines ein Klacks, für uns ein Meilenstein. Ich gratulier mir
mal selbst und feiere gleich mit einem Album, welches seit Tagen bei mir
rotiert…sei es im Auto, dem mp³ Player oder im CD Player im Badezimmer… Eine Tatsache, die sich seit nunmehr
sieben Alben nicht verleugnen lässt ist, dass Mystic Prophecy seit jeher ein Nischendasein zwischen exquisiten
Power Metal und technisch ausgefeiltem Thrash Metal fristen, der aber immer
wieder für schmackhafte Hartwurst-Kost garantiert. Wie auch in diesem Fall,
denn trotz meiner euphorischen Ankündigung beim Vorgänger „Fireangel“, dass dieses Album schwerlich zu toppen sein wird, hat Chef-Prophet
R.D. Liapakis mit „Ravenlord“ und
seine Mannen nicht nur erneut ein superhartes Sahneschnittchen vorgelegt, er
nimmt die Hürde des superben Vorgängers mit Leichtigkeit so dass man sich
ernsthaft fragen muss, wo soll das noch enden? Man muss kein Fan solcher Bands wie den
Suicidal angels sein, die R.D. unter
anderem produziert, dennoch muss man neidlos anerkennen, dass sich Roberto
Dimitri mit seinen gefühlten 780 Produktionen im Jahr exakt den Sound
herausgefiltert hat, den er für seine Hauptband benötigt…und dieser ist
scheißfett!!! Ein anderes Synonym fällt mir zu diesem Magenaushöhlenden
Hammersound wirklich nicht ein. Die Gitarren sind laut und fett, die Rhythmus Sektion
brummt wie ein angeschossener Bär und auch die Stimme des hellenischen Barden
ist heavy as fuck abgemischt. Packt man all diese Zutaten in einen Topf, so erhält
man ein Album, welches vom ersten, ziemlich ungewöhnlich langsamen und doomigen
Titelsong, bis hin zum als „Bonus“ getarnten und besten Stück „Back with the storm“, eine Kanonade an
verdammt geilem Heavy/Thrash Metal beinhaltet. Jaja…auch das Geschredder beherrschen
die Süddeutschen bis zur Perfektion, wie man bestens bei „Cross of lies“ oder „Damned
tonight“ kredenzt bekommt. Auch haben MP
erneut, nach einer überragenden Version des Black Sabbath Klassikers und nur „sehr selten“ gehörten „Paranoid“, erneut Ozzy gehuldigt und
eine sehr straighte Eigeninterpretation des Osbourn’schen „Miracle man“ eingetütet. Grandios. Doch solche „Gags“ haben die
Jungs nun wahrlich nicht nötig, sind doch die eigenen Songs selbst moderne
Klassiker. Siehe nur mal „Hollow“,
die Speedmetal Granate „Die now“ und
das zwar extrem nach „Single“ duftende, doch niemals anbiedernd oder pathetisch
wirkende „Eyes of the devil“. Alles Zutaten eines wirklich
gelungenen und exzellenten Albums. Mystic Prophecy haben es neben allen weichgespülten
Bands der Marke Hammerfall, Edguy und wie die sonst noch so heißen,
endlich mal verdient, den großen Wurf zu landen, denn an den Songs, der Heavyness
oder der brillanten Produktion kann es einfach nicht liegen, dass die Jungs
immer noch ein Schattendasein fristen, welches mit solchen Hammeralben wie eben
„Ravenlord“ absolut nicht zu erklären
ist. Lasst Euch nicht unterkriegen und macht einfach weiter so, dann wird sich
der Erfolg von ganz alleine einstellen. „Ravenlord“?
Uneingeschränkte Kaufempfehlung und ein Muss in jeder etwas härteren
Plattensammlung., Bewertung: by olaf
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