Die Osnabrücker Secrets Of The Moon sind zurück
und liefern mit "Seven Bells" ein erneutes Meisterstück progressiven
Black Metals ab. Die Eingeweihten, die den Norddeutschen bereits seit
ihrer Gründung im Jahr 1995 in ihr Herz geschlossen haben, wissen wovon
ich rede!! Seit den Alben "Antithesis" (2006) und dem genialen
"Privilegivm" (2009) geht die Band stetig ihren Weg und entwickelt sich
zu den interessantesten und besten Black Metal Bands in Deutschland.
"Seven Bells" zeugt nun von einem weiteren großen Schritt, wenn Secrets
Of The Moon mit Hilfe von Tom G. Warrior (Celtic Frost, Triptykon) und
V. Santura (Dark Fortress) ihren charakteristischen Sound dem neuen
Album einverleiben. Sorgsam gewählte Gastaufritte von Schwadorf (The
Vision Bleak, Empyrium), Kvohst (DHG, Code, Hexvessel) und Morten Gass
(Bohren & der Club of Gore) komplettieren dieses beeindruckende
Werk. Es gibt 7 lange Songs bei einer satten Spielzeit von knapp 60
Minuten. Im Vergleich zum Vorgänger wirken die Songs etwas sperriger,
aber dafür auch umso interessanter! Sie wirken verzweifelter, teilweise
auch sehr doomig und kraftvoller. Der Sound ist lupenrein, bodenständig
und brachial zugleich! Die Produzenten haben hier eine tolle Arbeit
geleistet.
Jeder der sieben Songs beginnt mit einem Glockenspiel, was auch das
musikalische Konzept von ''Seven Bells'' erklärt. Mein Lieblingssong
nennt sich ''Nyx''!! Dieser Song ist eine schiere Macht. Langsam,
drückend und finsterer als die tiefste Nacht im Wald. Das ist vertonte
Dunkelheit und die Verkörperung der okkulten Ansätze, die sich auch in
den Lyrics wiederfinden lassen.
Alles in allem wieder ein überragendes Werk von Secrets of the Moon!!
Nehmt Euch die Zeit und geniesst das anfangs nicht so einfach zu hörende
Album. Nach und nach nimmt man die Details und das Können des Trios
wahr und man entdeckt die Intelligenz der einzelnen Stücke!! Also...9
fette Pommesgabeln für dieses Meisterwerk.