18. Juli 2026


           
Review

 

 
     
 
Secrets of the Moon - Seven Bells
 

Interpret: Secrets of the Moon
Albumtitel: Seven Bells
Erscheinungsjahr: 2012
Genre: Black-Metal
Tracklist:
1. Seven Bells
2. Goathead
3. Serpent Messiah
4. Blood Into Wine
5. Worship
6. Nyx
7. The Three Beggars

Homepage:
www.secretsofthemoon.org


Die Osnabrücker Secrets Of The Moon sind zurück und liefern mit "Seven Bells" ein erneutes Meisterstück progressiven Black Metals ab. Die Eingeweihten, die den Norddeutschen bereits seit ihrer Gründung im Jahr 1995 in ihr Herz geschlossen haben, wissen wovon ich rede!! Seit den Alben "Antithesis" (2006) und dem genialen "Privilegivm" (2009) geht die Band stetig ihren Weg und entwickelt sich zu den interessantesten und besten Black Metal Bands in Deutschland.

"Seven Bells" zeugt nun von einem weiteren großen Schritt, wenn Secrets Of The Moon mit Hilfe von Tom G. Warrior (Celtic Frost, Triptykon) und V. Santura (Dark Fortress) ihren charakteristischen Sound dem neuen Album einverleiben. Sorgsam gewählte Gastaufritte von Schwadorf (The Vision Bleak, Empyrium), Kvohst (DHG, Code, Hexvessel) und Morten Gass (Bohren & der Club of Gore) komplettieren dieses beeindruckende Werk. Es gibt 7 lange Songs bei einer satten Spielzeit von knapp 60 Minuten. Im Vergleich zum Vorgänger wirken die Songs etwas sperriger, aber dafür auch umso interessanter! Sie wirken verzweifelter, teilweise auch sehr doomig und kraftvoller. Der Sound ist lupenrein, bodenständig und brachial zugleich! Die Produzenten haben hier eine tolle Arbeit geleistet.

Jeder der sieben Songs beginnt mit einem Glockenspiel, was auch das musikalische Konzept von ''Seven Bells'' erklärt. Mein Lieblingssong nennt sich ''Nyx''!! Dieser Song ist eine schiere Macht. Langsam, drückend und finsterer als die tiefste Nacht im Wald. Das ist vertonte Dunkelheit und die Verkörperung der okkulten Ansätze, die sich auch in den Lyrics wiederfinden lassen.

Alles in allem wieder ein überragendes Werk von Secrets of the Moon!! Nehmt Euch die Zeit und geniesst das anfangs nicht so einfach zu hörende Album. Nach und nach nimmt man die Details und das Können des Trios wahr und man entdeckt die Intelligenz der einzelnen Stücke!! Also...9 fette Pommesgabeln für dieses Meisterwerk.

Bewertung:


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