Hey, hier spricht mich ja mal auf anhieb alles an. Das Cover ist cool und sagt eine Menge über die Musik aus und der Name Mosfet ist für mich als Fernsehtechniker auch ein bekannter Begriff für einen Transistor, der letztendlich nichts anderes zu tun hat als z.B. Musik lauter zu machen.
Beim ersten hören eine frühe Erkenntnis: Die ham Eier! Das Intro „Shots for free“ hat so viel Testosteron inne, man mag es gar nicht glauben. Ein fettes Riff, kerniges Motoren-Gebrüll und der obligatorische Schrotflinten-Schuss, da wachsen die Erwartungen für einen Moment doch in eine andere Richtung, als der Titel Deathlike Thrash'n'Roll vermuten lässt. Mit „Thrash assassination“ wird aber schön die Kurve gekratzt, hier gibt es schön was mit der Keule auf den Schädel.
Jeder der irgendwie auf Rock'n'Roll, Death- oder Thrash Metal steht findet hier bestimmt eine Essenz und kann seinen Schädel gut zum Sound der Österreicher rotieren lassen. Frontmann Phil Essl, kann vom Schweine Quiiiieck, im fomidablen „Pigheaded bitch“, bis zum rotzigen grunzen eine gute Leistung bescheinigt werden. Hier harmonisiert der Gesang mit den Instrumenten nahezu perfekt. Als Anspieler eignen sich „Sativaville“ oder „Tales of a diarrhoea Werewolf“. Die Produktion klingt schön wuchtig und kommt auf den Punkt, mehr will ich doch gar nicht! Das vom Country angehauchte Midtro „Interfred“ lässt durchaus den Gedanken an neue Einflüsse entstehen. Ich bin Gespannt was von Mosfet in Zukunft noch so kommt. Mir ist Deathlike Thrash'n'Roll solide acht Gabeln wert!