10. Juli 2026


           
Review

 

 
     
 
Into Eternity - Buried in oblivion
 

Interpret: Into Eternity
Albumtitel: Buried in oblivion
Erscheinungsjahr: 2004
Genre: Progressiv-Death-Metal
Tracklist:
01. Splintered Visions
02. Embraced By Desolation
03. Dimensional Aperture
04. Beginning Of The End
05. Point Of Uncertainty
06. Spiraling Into Depression
07. Isolation
08. Buried Into Oblivion
09. Black Sea Of Agony
10. Morose Seclusion

Homepage:
www.intoeternity.com


Meine Fresse, was für ein Brett! Diese fünf Kanadier waren mir bis zum diesjährigen Rock Hard-Festival gänzlich unbekannt, haben mich jedoch mit ihrem fulminanten Live-Auftritt voll in ihren Bann gezogen, so dass ich mir direkt ihr neustes Output käuflich erwerben musste.

Die Stilvielfalt die sich einem hier offenbart sprengt sämtliche Dimensionen. Hier treffen melodisch-progressive Gitarren-Leads a la Death oder Control Denied auf derbstes Death Metal-Geballer amerikanischer Spielart, während sich 5 (!) Sänger abwechselnd darum bemühen ihre teils melancholisch, teils depressiven Lyrics möglichst abwechslungsreich in der Musik unterzubringen. Allein diese Gesangs-Vielfalt ist schon einen Kauf wert. Hier wird Mikael Akerfeld-mäßig gegrunzt, gekreischt wie Abbath es zu besten Zeiten tat und auch die cleanen Parts (die in etwa 60% der Vocals ausmachen) erinnern nicht selten an Nevermore oder gar Iced Earth.

Wer jetzt auf vollkommenes Chaos tippt, liegt meilenweit daneben, weil dieser Abwechslungsreichtum absolut songdienlich ist. Hier gibt es catchy Melodien, geschickt platzierte Breaks und Hooklines bei denen in meinem geistigen Auge ganze Legionen von Metallern ihr Haar schwingen lassen.

Sanfte Melodien treffen auf ultrafieses Geballer, Akustik-Parts gehen nahtlos ins Death Metal-Inferno über und groovy Parts wechseln sich mit gering-dosierten Frickeleien ab.

So was habe ich noch nie gehört, hier ist wirklich für jeden Metaller was dabei. Man höre sich nur das absolut brutale und gleichzeitig super melodische „Embraced by Desolation“ an und ihr wisst was ich meine.

Auch sehr repräsentativ ist das zweiteilige Epos „Buried in Obliveon / Black Sea of Agony“ bei dem sich dem Hörer unter anderem Vergleiche zu Opeth, Death oder gar Megadeth aufzwingen.

Der CD Aufkleber, auf dem geschrieben steht „Progressive Metal für Death Metaller – Death Metal für Progressive Metaller“ verspricht nicht zu viel.

Wer gerne Death, Morbid Angel, Opeth, Iced Earth, Nevermore, Hypocrisy, Strapping Young Lad oder gar Nile hört, sollte sofort zum CD-Händler seines Vertrauens rennen und die wohl beste Prog-Death Metal-CD des Jahres ersteigern.

Zusammen mit Kataklysm und Cryptopsy gehören die fünf Jungs schon jetzt zu meinen Lieblings-Kanadiern

 

9/10 Pommesgabeln

 

 

(Dieses Review wurde von Necromaniac, einem guten Freund von mir, gesponsort und von mir nur in ein paar belangloseren Sachen vervollständigt. – Anmerkung von Casketcrusher)

Bewertung:


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