14. Juli 2026


           
Review

 

 
     
 
Oomph! - Des Wahnsinns fette Beute
 

Interpret: Oomph!
Albumtitel: Des Wahnsinns fette Beute
Erscheinungsjahr: 2012
Genre: Alternative-Rock
Tracklist:
01. Unzerstörbar
02. Zwei Schritte vor
03. Such mich, find mich
04. Bis der Spiegel zerbricht
05. Die Geister die ich rief
06. Bonobo
07. Deine Eltern
08. Kleinstadtboy
09. Regen
10. Kosmonaut
11. Komm zurück
12. Aus meiner Haut
13. Seemannsrose
14. Unendlich

Homepage:
www.oomph.de


Was ist aus dem guten alten Oomph! geworden? Wo sind Lieder wie "Gekreuzigt", "Unsere Rettung" oder "Unrein"? Die Entwicklung von einer der ersten Bands der neuen deutschen Härte, hin zu einer Gewinn orientierten ist erschreckend und macht mich traurig.

Waren nicht schon die "Glaubeliebetod" und "Monster" sehr hart an der Grenze des guten Geschmacks, haben sich Oomph! nun endgültig ins Abseits geschossen. Mit einer Mischung aus elektro Gegurke mit einem sehr, sehr, sehr kleinen Hauch Metal, gepaart mit komischen Texten werden die Jungs definitiv keinen Blumentopf gewinnen.

Nicht nur das Erscheinungsbild der Jungs hat sich gewaltig geändert, sondern auch die Marschrichtung ist eine komplett andere geworden. Konnte man auf den letzten Alben immer noch eine gewisse Linie erkennen, ist dass auf diesem nicht mehr der Fall - jedenfalls finde ich sie nicht. Das Album hört sich an, als sei es aus der Feder eines gewissen D.Bohlen entstanden und passt wunderbar in die Schiene der Casting-Welt. Die Teenies wird es erfreuen.

"Des Wahnsinns fette Beute" ist eine absolute Enttäuschung und das Geld nicht wert. Das Oomph! schon lange nicht mehr das sind was sie mal waren ist ja keine neue Erkenntnis, aber dass sie noch tiefer sinken würden hätte ich nie gedacht. 

Echt schade drum.

Bewertung:


Disclaimer | Impressum | Datenschutz © by pommesgabel.de 2003 - 2026