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14. Juli 2026
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Review |
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Oomph! - Des Wahnsinns fette Beute |
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Was ist aus dem guten alten Oomph! geworden? Wo sind Lieder wie "Gekreuzigt", "Unsere Rettung" oder "Unrein"? Die Entwicklung von einer der ersten Bands der neuen deutschen Härte, hin zu einer Gewinn orientierten ist erschreckend und macht mich traurig. Waren nicht schon die "Glaubeliebetod" und "Monster" sehr hart an der Grenze des guten Geschmacks, haben sich Oomph! nun endgültig ins Abseits geschossen. Mit einer Mischung aus elektro Gegurke mit einem sehr, sehr, sehr kleinen Hauch Metal, gepaart mit komischen Texten werden die Jungs definitiv keinen Blumentopf gewinnen. Nicht nur das Erscheinungsbild der Jungs hat sich gewaltig geändert, sondern auch die Marschrichtung ist eine komplett andere geworden. Konnte man auf den letzten Alben immer noch eine gewisse Linie erkennen, ist dass auf diesem nicht mehr der Fall - jedenfalls finde ich sie nicht. Das Album hört sich an, als sei es aus der Feder eines gewissen D.Bohlen entstanden und passt wunderbar in die Schiene der Casting-Welt. Die Teenies wird es erfreuen. "Des Wahnsinns fette Beute" ist eine absolute Enttäuschung und das Geld nicht wert. Das Oomph! schon lange nicht mehr das sind was sie mal waren ist ja keine neue Erkenntnis, aber dass sie noch tiefer sinken würden hätte ich nie gedacht. Echt schade drum. Bewertung: by engel
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