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18. Juli 2026
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Review |
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Serj Tankian - Harakiri |
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Serj Tankian ist den meisten unter uns bestens als Frontmann der zurzeit auf Eis liegenden Helden von System Of A Down bekannt. Er bringt am 09.07.2012 mit „Harakiri“ bereits sein drittes Soloalbum auf den Markt. Und nein – der erste Eindruck seiner aktuellen Kreativität täuscht nicht: Songs wie „Figure It Out“, „Butterfly“ und „Uneducated Democracy“ und und und hätten – logischerweise in anderer Intensität umgesetzt – auch problemlos auf einem neuen S.O.A.D.-Werk landen können. So ist alles nun entsprechend entspannter ausgefallen. Aber was unter dem Strich bleibt, ist eine 2 mit Sternchen und mit ganz wenig Luft nach oben. Der markante Sänger bringt uns mit seinem prall mit Ohrwürmer-Refrains gefüllten Album mit dem Wohlfühlfaktor auf Tuchfühlung. Wir hören wahrlich einen Ausnahmesänger. Kaum jemand beherrscht es wie er, in jedem Song per Stimme die Stimmung zu multiplizieren. Auf „Haraki“ ist alles, um das Wortspiel abzuschließen, bestens abgestimmt. Auf „Forget Me Knot“ – dem mit Abstand besten, weil zeitlosesten Song der Platte – antworten wir Serj Tankian ganz eindeutig mit… „never!“. Bewertung: by ron
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