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18. Juli 2026
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Review |
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Obscenity - Atrophied in Anguish |
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Obscenity aus dem hohen Norden Deutschlands waren
lange von der Bildfläche verschwunden, denn das letzte Album "Where
Sinners Bleed" ist jetzt auch schon 6 Jahre alt. Mit der neuer
Mannschaft erschaffen die Deutschen mit "Atrophied in Anguish" einen
ordentlichen Death Metal Brocken, der frisch und unverbraucht klingt.
Was neues Personal ausmachen kann!? Gute Geschichte. Vor allen Dingen
der neue Fronter Jeff Rudes fällt natürlich besonders auf. Jeff klingt
wie eine Mischung aus Mike Hrubovcak von Monstrosity und dem
Corpsegrinder von Cannibal Corpse. Nicht nur die Vocals erinnern daran,
sondern auch die Intensität mit der die Songs durch die Boxen ballern
und ein ums andere mal auch das Songwriting selbst, obwohl es immer
schön eigenständig klingt. Der Tampa-Einschlag ist nicht zu überhören.
Fans von genannten Bands oder auch von Malevolent Creation sollten
definitiv mal ein Öhrchen riskieren. Ein weiteres Plus ist natürlich die
superbe Produktion von Workaholic Jörg Uken, der den Jungs einen fetten
Bums verpasst hat! Und man kann festhalten, das die deutsche Death
Metal Szene um eine weitere gute Scheibe reicher ist und sich sie ohne
zu Zucken in der Schnittmenge von Dawn of Disease oder Deadborn
einreihen kann. Reinhören kann man beim Titelsong "Atrophied in Anguish"
und "Perfect Pain", bei dem auch mal das Tempo verschleppt wird und das
mit einem fast klassischen Solopart daherkommt. Es bleibt zu wünschen,
das Obscenity mit diesem neuen Output gute Presse und ein tolles
Tourangebot bekommt, und dann sollte es mit den Jungs wieder aufwärts
gehen. Ich verteile hier 7 gute Pommesgabeln mit Tendenz nach oben!! Gut
gemacht. Bewertung: by langhammer
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