Die Schweden von Aeon sind mit ihren neuen und vierten blashpemischen
Machwerk "Aeons Black" zurück und wollen die Fans weiter mit fetten Songs
über Tod und Deibel verzücken. Bisher hat der grosse Wurf und der richtige
Durchbruch in der Szene nicht geklappt. Trotz guten Veröffentlichungen und
dem starken Label Metal Blade Records im Rücken hat es die Band schwer,
sich noch mehr in den Vordergrund zu rücken. "Aeons Black" bietet 15
satanische Häppchen, die in knapp 50 Minuten serviert werden. Stilistisch
ist prinzipiell alles beim Alten geblieben, allerdings wurde eine noch
größere Portion Groove hinzugemischt. Der Titelsong "Aeons Black" oder "I
wish you Death" sind hierbei exemplarische Beispiele. Fans von Deicide
oder Morbid Angel sollten hier auf jeden Fall mal ein Ohr riskieren. Die
Schweden haben die Stücke sauber und fett produzieren lassen, handwerklich
ist alles in bester Ordnung, aber mit dem gewissen Wiedererkennungswert
und Eigenständigkeit haben Aeon auch auf diesem Album zu kämpfen.
Vielleicht sind 15 Songs für ein Death Metal Album auch viel zu viel, denn
bei dem ein oder anderen Song könnte schon mal Langeweile aufkommen.
Unterm Strich wird es wahrscheinlich für die Band wieder keinen Durchbruch
geben, aber ich verteile hier 7 gute und grundsolide Pommesgabeln. Ich
werde die Band auf jeden Fall weiter im Auge behalten. Hail Satan.