Auf Ihrem letzten Album schwangen Obscurity noch den „Bergischer Hammer“ und lieferte damit einen Song für die Best of 2010 Zusammenstellung ab.
Auf ihrem selbst betitelten 2012 Werk bündeln die bergischen Löwen nun all die Stärken dieses Songs und schaffen es ein gelungenes Nachfolge Werk in die Umlaufbahn zu schießen. Der Gesang ist deutlich melodiöser und der Wiedererkennungswert der einzelnen Songs ist hoch, das man nach wenigen Durchläufen schon mit geballten Fäusten die Schlachtgesänge mit brüllen kann („Obscurity“, „Weltenbrand“). Statt sich stumpf auf darauf zu verlassen mit Viking Death Erfolg zu haben, behalten Obscurity ihre Mixtur aus Black-, Death- und Viking bei und klingen dabei erfreulich frischer und anders.
Die Emporkömmlinge des deutschen Undergrounds häufen sich in den letzten Monaten erfreulicherweise, für den Weg nach oben haben Obscurity etliche Jahre gebraucht, vielleicht ist es aber auch gerade die Reife die musikalisch eine solche Durchschlagskraft hervorruft.
Ganz große Klasse! Dieses Album ist kein Kompromiss, sondern pures Metal Vergnügen. 9 Gabeln!