Timor et Tremor aus Kassel waren für mich bisher ein völlig
unbeschriebenes Blatt. Der Zeitschrift Legacy sei Dank, denn dort gab es
einen coolen Song vom aktuellen Album "Upon Bleak Grey Fields" zu hören.
Die zweite Scheibe bringt gut produzierten melodischen Black Metal mit
leichter Pagan-Kerbe. Ein sehr guter Ansatz, wie ich finde. Die Nordhessen
präsentieren uns 8 Songs in 48 Minuten. Als Erstes schiessen mir die Bands
Eis, Dissection und natürlich Helrunar in den Kopf. Die Band überzeugt
dennoch mit ihrem eigenständigen Flair, der Song "Solstice" bläst alles
weg. Die Mischung aus Melodie und Härte machts, genau mein Ding. Hier
regiert sehr emotionaler Stoff, der atmosphärische Gesang bereitet hier
und da schon mal eine Gänsehaut. Handwerklich bewegen sich die Jungs
absolut im grünen Bereich. Das Potenzial ist gegeben und eine weitere
Steigerung bis zum nächsten Album ist auf jeden Fall machbar. Der
Nachwuchs steht in den Startlöchern und ich verteile hier 8 Pommesgabeln
für eine weitere hoffnungsvolle Band aus deutschen Landen.