19. Juli 2018


           
Review

 

 
     
 
Aeons Confer - Symphonies of Saturnus
 

Interpret: Aeons Confer
Albumtitel: Symphonies of Saturnus
Erscheinungsjahr: 2013
Genre: Industrial-Metal
Tracklist:
1. Signals (2:32)
2. ESP (3:53)
3. Colossal Void (4:40)
4. Probe (6:15)
5. Alienate (6:29)
6. Aeonized (3:52)
7. Aeons to come (5:17)
8. Descent (7:40)
9. Renaissance (12:34)
10. The Order of Equilibrium (3:45)
11. Symphonies of Saturnus - Part 1 - The Inheritance (3:56)
12. Symphonies of Saturnus - Part 2 - The Proof (5:15)
13. Symphonies of Saturnus - Part 3 - The Synthesis (9:01)
14. Supremacy (3:13)

Homepage:
www.aeonsconfer.com


Eine nette Mail von Nils (Drummer bei Aeons Confer) landete die Tage in meinem Postfach und er bat mich um ein Review vom Debütalbum seiner Band namens Symphonies of Saturnus. Einige Tage später hatte ich dann die angeforderte Promo CD in meinem Briefkasten. Aeons Confer wurde 1997 in Hamburg gegründet. Da es scheinbar nicht leicht war geeignete Mitstreiter zu finden, sind bisher leider nur 2 EP's und nun endlich das erste komplette Album erschienen. In Eigenregie nahm die Band Symphonies of Saturnus auf, welches offiziell seit dem 05.10.2013 zu haben ist. Und ohne ins Detail zu gehen. Vor dem Endresultat kann man nur den Hut ziehen! Satte 14 Tracks in guten 78 Minuten Spielzeit werden hier geboten. Die Band beschreibt ihren Stil als Modern Symphonic Dark Metal. Die Formulierung passt soweit ganz gut, obwohl noch viel mehr Stilrichtungen vereint werden. Fans von harten Death- oder Black Metal Sounds können hier genauso ein Ohr riskieren, wie Fans von Fear Factory oder den Franzosen Dagoba. Die Eigenschaften Groove und Heavyness werden ganz gross geschrieben. Dabei wirken Aeons Confer sehr innovativ und komplex. Die technischen Fertigkeiten der einzelnen Musiker sind enorm, ob es nun klassisches Arrangements, elektronische Samples, Industrialelemente,  Riffgewitter oder einfach nur fette Blastbeats sind. Los gehts mit einem Düsterintro, bevor es mit "ESP" gleich den ersten musikalischen Kinnhaken gibt. Die Produktion ist ein richtiges Monster! Modern, sehr klar, heavy und einfach nur arschtretend. Dabei wechseln sich tiefe Growls, höhere Screams und immer wieder einsetzende cleane Vocals ab. Respekt vor Frontmann Bernhard! "Colossal Void" ist ein sehr riffbetonter Song, geprägt von satten Doubleblass-Passagen und Blastbeats. Immer wieder ertönt auch das thronende Keyboard im Hintergrund, welches auch für Dimmu Borgir-Fans interessant sein könnte. "Probe" beginnt mit einem Industrial-Intro, einem düsteren Keyboardteppich und einen Cleangesang, der mich teilweise an Burton C. Bell von Fear Factory erinnert. "Alienate" startet auch mit einem Cyberintro, epischen Bombastsound, tierischen Groove, Wechselgesang und nahezu ununterbrochenen Doublebass-Gehämmer. Kommt schon ziemlich geil rüber. Auch zum späteren Zeitpunkt des Albums macht die Band auch keinen Halt vor Frauenchören. Zum Ende des Albums gibt es dann noch die Symphonies of Saturnus-Trilogie, die die ganzen Trademarks von Aeons Confer vereint. Nach den 78 Minuten habe ich dann wirklich viel Input bekommen. Die Detailverliebtheit der CD wird man aber erst nach mehrmaligen Hören mehr und mehr aufsagen. Für mich persönlich ist das Album vielleicht etwas zu lang ausgefallen, man braucht schon etwas Stehvermögen. 10 Tracks mit 45 Minuten Spielzeit hätten es vielleicht auch getan, aber das ist nun mal das Konzept der Band und auch völlig okay so und Geschmacksache. Ich verteile hier trotzdem fette 8 Pommesgabeln und wünsche mir nicht nach 10 Jahre das zweite Album! Also Jungs, ich behalte Euch im Auge.

Bewertung:


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