18. Juli 2026


           
Review

 

 
     
 
Throwdown - Intolerance
 

Interpret: Throwdown
Albumtitel: Intolerance
Erscheinungsjahr: 2014
Genre: Hardcore
Tracklist:
01. Fight Or Die
02. Borrowed Time
03. Avow
04. Hardened By Consequence
05. Defend With Violence
06. Suffer, Conquer
07. Cut Away
08. Intolerance
09. Without Weakness
10. Born And Buried Alone
11. Condemned To Live

Homepage:
www.facebook.com/throwdownOC


2014 – Orange Country, California – Warum nicht gleich zum Jahresanfang mit Zeuss’ Hilfe alle Blitzableiter umgehen und mit voller Breitseite im Ziel einschlagen? Ja verdammt, warum nicht?!! Diese Frage dürften sich die Mannen von Throwdown auch gestellt haben. Ihre Antwort? Intolerance – grooviger Hardcore mit kräftigen Pantera/Sepultura/Crowbar-Einflüssen, modern und oldschool-dreckig zugleich.

Natürlich alles andere als eine bahnbrechende Erfindung, vielmehr eine ideale Musik für die Reise mit einer Zeitmaschine, die uns zu verloren geglaubten Schätzen führt. Kritisch betrachtet kommt man zwar (wie auch schon beim letzten Album der Amis) nicht daran vorbei, in den Songs nach der Throwdown-Identität zu suchen, doch überwiegt letzten Endes ganz klar der Pluspunkt, dass Intolerance eine Wohltat für erfahrene Metallerohren ist. Wird auch null Risiko gegangen, um sich ein eigenes Trademark zu schaffen, landet man mit allen 11 Tracks doch auf der 12. Alles ist im genannten Spielraum astrein arrangiert worden, Zweitklassigkeit gibt’s woanders.

Auf der Reise begleiten uns also unter anderem „Cut Away“ (Pantera), „Without Weakness“(Cavalera Inc. – ANSPIELTIPP!), „Born And Buried Alone“ (Crowbar) und satte HC-Nummern der Opener-Marke „Fight Or Die“.

Bin gespannt, ob Throwdown die Dynamik des Albums auch auf die Bretter dieser Welt übertragen können. Sollte es ihnen gelingen, stehen uns Feste bevor.

Bewertung:


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