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07. Juni 2026
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Review |
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Immortal Avenger - Valor and Justice |
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Heute beschäftigen wir uns mal nicht mit einer aktuellen Veröffentlichung, sondern mit einem Stück Geschichte. Diesmal geht es nämlich um die Heavy Metal Band Immortal Avenger aus Richmond / Virginia. Das Quintett überlebte leider gerade mal Fünf Jahre und blieb bis zum Schluss ohne Plattenvertrag. Die Besetzung dieser EP bestand aus Bassist Ryan Waste (Municipal Waste, Volture, Bat), Drummer Barry Cover, Sänger Brent “Metal“ Hubbard (beide Volture), und den beiden Gitarristen Tracy Goblin und Tommy “Gun“ Lythgoe (beide Savage Attack). Das Cover dieser gut Fünfunddreissig minütigen Sechs-Track Scheibe ist total Old School und zeigt einen Warrior mit Schild und Schwert und hätte auch mit etwas mehr Farbe aus den 80ern stammen können. „The Dead Lead The Way“ ist der Acht minütige Opener mit diversen Gastsängern, die alle durchweg eine excellente Leistung abliefern. Musikalisch mit sehr eingängigen Riffings versehen und sehr abwechslungsreich. Die etwas zu sehr herausgestellte Basslinie wirkt auf Dauer leicht nervend. Ansonsten ein geiler Track, der einen schnell in seinen Bann zieht. Bei “Forever True“ kommt der Gesang von Brent erstmals ordentlich zur Geltung. Eine Kreuzung aus Rob Halford und Bruce Dickinson- geile Stimme und fetter Song. Auch hier hat man wieder eine sehr atmosphärische Nummer geschaffen, die mich auf Anhieb auf ganzer Linie überzeugt hat. Der Titeltrack steht nun als nächstes auf der Liste. Ein klasse Instrumental, in dem jeder mal zeigen kann, was er drauf hat und das ist einiges. Mit ordentlich Dampf und Tempo geht es mit “Twilight Victory“ in die vierte Runde. Wieder einmal muss ich Brents Gesang hervorheben, der wirklich einen klasse Job macht und mit seiner klaren Stimme grandiose Melodiebögen beschreibt. “The Black Amada“ ist auch wieder im Midtempo gehalten und enthält einige geile Gitarrenstrecken und ein schönes Solo. Immortal Avenger haben wirklich ein Gespür für eingängige Songs. “Braced For Dying“ ist der letzte Track und beschliesst diese EP. Alles in allem ist Valor And Justice eine wirklich starke Heavy Metal Scheibe, die es in meinen Augen verdient hätte, aus dem Underground herraus zu kommen. Wirklich schade, dass sich nie ein Label für diese Band interessiert hat. Einzige Minuspunkte sind der zu dominierende Bass und die etwas dünne Produktion. Leider ist es nicht ganz einfach an dieses gute Stück zu kommen. Guckt euch im Netz um und ihr werdet fündig. Bewertung: by tino
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