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18. Juli 2026
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Review |
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Serum 114 - Kopfüber ins Nichts |
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Man stelle sich vor, du bist emotional ein Wrack, schaltest nichts ahnend den Fernseher zum Morgenmagazin an um ein wenig Überblick in der Welt zu erhalten und dann sitzen da plötzlich Serum 114. Keine Ahnung wie lang es schon her ist, aber irgendwann in irgendeinem Vorprogramm turnten die mal herum und das einzige was mir davon hängen geblieben ist der Titel in dem sie Ihren Bandnamen herumbrüllen. Danach war die Sache mit der Band für mich abgehakt, bis zu diesem besagten Morgen. Die Herren stimmten „Verlieren heißt“ an und es war um jegliche Selbstbeherrschung meinerseits geschehen. Selten sprach mir ein Song dermaßen aus dem Herzen wie dieser. Kurze Zeit später rotierte Kopfüber ins Nichts dann in meinem Player. Verdammt, was ist mir da die letzten Jahre durch die Lappen gegangen? Die Frankfurter zocken lupenreinen Dt. Punk und können gewisse Parallelen zu Die Toten Hosen nicht von der Hand weisen. Inteligente Texte („Weil ich kann“ oder „Illegale Fans“) werden gepaart mit coolen Rockern („Wir müssen weiter gehen“ oder dem Bonustrack „Ich mag dich nicht“). Abwechslung gibt es genügend, die Gesellschaft kommt auch nicht immer zu ihrem besten weg und selbstironisch sind Serum 114 auch noch. Tja, und dann ist da eben noch „Verlieren heißt“, für mich die Nummer des Albums, für den ein oder anderen nur ein Lückenfüller. Absoluter Punktgewinn für die Promoter, bei mir haben sich die vier plötzlich wieder in den Fokus gespielt. Eine satte acht ist dafür locker drin! Danke! Bewertung: by torsti
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