08. Juni 2026


           
Review

 

 
     
 
Imbecile - Welcome to kanalistic City
 

Interpret: Imbecile
Albumtitel: Welcome to kanalistic City
Erscheinungsjahr: 2003
Genre: Death/Grind
Tracklist:
01. Infernal Flatulence
02. Mentally Deranged
03. Imbecility
04. Beschwerdebrief
05. Brown shit in the toilet
06. Crystal Day
07. Ed Gein's Death Farm
08. Destroy the musicbusiness
09. The hunt
10. Wrong People

Homepage:
www.imbecilerock.de


GRÜN! Es ist alles so … GRÜN!!! Das trifft die Sache wohl am Besten wenn man sich, die CD von näherem betrachtet. Farblich im schönen RAL 6018, für Leute, die sich nicht damit auskennen: Giftgrün gehalten, daherkommend ist die Debutscheibe von Imbecile ein echter Blickfang im sonst trostlosen schwarz, grau und braun im CD-Regal. Und was auf dem grünen Scheibchen ist, lässt dem schwarzweiss-gewohnten Mensch vor der Anlage auch in Wallung kommen. Spass am Spiel kann man den Jungs nicht absprechen, Fähigkeiten an den Instrumenten auch nicht. Das, was aus den Lautsprechern kommt, groovt die Hütte. Die Bassläufe sind gut, gehen sofort ins Ohr. Sehr eingängig gestaltet sich das ganze Album, vor allem der beste Song auf dem Album ‚imbecility’ ist sehr geil, ein Anspieltipp. Den gibt es ja zum runterladen auf der HP der Herren. Der zweite ist ‚mentally deranged’, ebenfalls auf der HP der Herren zu finden und eigentlich mein persönlicher Hit. Das einzige, was wirklich den Debutanten fehlt, ist eine gute Produktion und ein wenig mehr Gefühl für Songwritting. Das ganze kommt immer etwas ungestüm an. Es hört sich fast jedes erste richtige Album einer Band do an,aber jeder fängt mal klein an: Das fängt bei kleinen Ungereimtheiten in der Songstruktur an und endet bei leicht chaotisch anmutenden Songs. Es wurde teils zu viel auf einmal versucht. Wer die Musik mag, wird auch die Scheibe mögen, es sind sehr viele nette Ansätze drauf, die durchaus weiterverfolgt werden sollten. Wer die Musik nicht wirklich mag, sollte die Finger davon lassen und lieber auf die nächste (hoffentlich etwas ausgereiftere Scheibe warten). Insgesamt kann man dennoch von einer Scheibe reden, die sich über dem Durchschnitt gesetzt hat: 7 Pommesgabeln für das grüne Ding in meinem CD-Regal. ;) P.S.: Death/Grind trifft die Sache auch nicht... eher eine Mischung zwischen Punk, Death, Noisegranaten, eine Prise Rock...

Bewertung:


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