07. Juni 2026


           
Review

 

 
     
 
Illdisposed - 1-800 Vinidication
 

Interpret: Illdisposed
Albumtitel: 1-800 Vinidication
Erscheinungsjahr: 2004
Genre: Death-Metal
Tracklist:
01. Believe in me
02. Dark
03. Now we're history
04. When you scream
05. Jeff
06. In search of souls
07. Still sane
08. You against the world
09. No more time
10. The final step

Homepage:
www.illdisposed.dk


Als ich Illdisposed letzten November als Vorband von Die Apokalyptischen Reiter sah, gingen mir die Dänen so ziemlich am Allerwertesten vorbei....

Zuhause habe ich mich dann noch mal intensiver mit dem Soundmaterial der Todesmetaller beschäftigt und war mit jedem Durchlauf der aktuellen Scheibe 1-800 Vindication begeisterter. Erschreckend, dass die mir so lang verwährt waren, wenn man bedenkt das die Jungs seit 1992 mittlerweile zusammen Musik machen und mit 1-800 Vinidication ihr siebtes Album abgefeuert haben.

Niemand geringeres als Tue Madsen (u.a. Mnemic und Maroon) hat in seinem Antfarm Studio das Album zusammen geschustert und das Werk klingt dementsprechend von vorn bis hinten einfach nur fett!

Wenn nach dem Radio-Sender-Tuning zu Beginn des ersten Songs „I belive in me“ der Sound zum ersten mal plugged aus den Boxen dröhnt, wird man von der Wucht der heftigen Beats quasi gegen die Wand gedrückt und machen somit ein ausschalten des Players unmöglich. Kein Wunder, denn wenn eine Band schon allein einen Musiker dazu abstellt, einen Subwoofer zu bedienen, dann kann das Ergebnis nur sehr erdrückend sein.

Bitterböse Growls und hochfrequente Screams sind für den Einsatz der Lyrics zuständig. Wer nun denkt, bei all den brutalen Death Elementen sei kein Platz für Melodie, der liegt vollkommen Falsch. Illdisposed schaffen einen unglaublichen Spagat zwischen donnernd, brachial und Harmonie. Während die ersten 5 Songs den oberen Tempo Bereich erklimmen wird bei „Still sane“ und „In search of souls“ eher im mittleren Tempo agiert, was dem Spaß aber keinen Abriss tut.

10 Songs die einen in 36 Minuten windelweich prügeln sind mir ohne Umweg neun Pommesgabeln wert. Das Album ist hoch im Kurs und weiß in vielerlei Hinsicht einfach zu überzeugen. Beim nächsten Konzert stehe ich definitiv in der ersten Reihe!

Bleiben noch meine Lieblingssongs zu erwähnen: „I belive in me“ & „Now we’re history“.

Bewertung:


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