18. Juli 2026


           
Review

 

 
     
 
The Vision Bleak - The Deathship has a new Captain
 

Interpret: The Vision Bleak
Albumtitel: The Deathship has a new Captain
Erscheinungsjahr: 2004
Genre: Gothic-Metal
Tracklist:
1. A shadow a rose
2. The night of the living dead
3. Wolfmoon
4. Metropolis
5. Elizabeth Dane
6. Horror of Antarctica
7. The lone night rider
8. The grand devilry
9. The deathship symphony

Homepage:
www.the-vision-bleak.de


Als letztes Jahr das Album von The Vision Bleak erschien war es mir nur beiläufig aufgefallen, hat sich aber lange in meiner privaten Playlist aufgehalten. Immer mal wieder landete die Scheibe in meinem Player. Wie die Künstler schon selbst versprechen gibt es Horror, Angst und Schrecken in bester musikalischer Darbietungskunst. Man nehme sich düstere Effekte, unterlege diese mit kernigen Gitarren und spiele mit dem Keyboard Melodien dazu, so ungefähr hat man sich die Musik vorzustellen. Der Voluminöse Sound sorgt für Düsterstimmung, selbst an dem hellsten Sommertag.

Der eingängigste Song ist mit abstand „Wolfmoon“, die eingängigen, wenn auch wenig eingesetzten Refrains, lassen die Songs direkt ins Ohr gehen. Die Songstrukturen sind facettenreich, auch wenn die neun Songs stilistisch gleich erklingen, so entsteht keinesfalls das Gefühl das man das schon mal gehört haben könnte. Ein weiterer Titel der mich in dem letzten Jahr häufig begleitet hat ist „Elisabeth Dane“. Der Gesang bei diesem Song klingt wie in alten Edgar Wallace Filmen die Stimmen der Darsteller, was diesem Song mal für mal interessant macht. Bei den restlichen Songs schwankt die Stimme sehr zwischen düsteren aber klaren Vocals und einer dunklen, rauen Erzählerstimme. Bei „The Deathship symphony“ und anderen Songs werden einige Operngesänge mit eingebaut.
Kein Song ist wie der andere, dass macht dieses Album zu einen besonderen Machwerk. Schwadorf und Konstanz, so der Name der beiden Musiker hinter The Vision Bleak, haben Musik kreiert die den optimalen Soundtrack zu so manchen Horrorfilm a la Max Schreck oder John Carpenter liefert. Zeit nehmen und hinhören lautet hier die Divise, wer sich darauf besinnt, der kann sich der Faszination dieses Albums nicht entziehen. Neun ehrfürchtige Gabeln des Schreckens greift der neue Kapitän des Todesschiffes ab.

Bewertung:


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