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18. Juli 2026
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Review |
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Thrudvangar - Ahnenthron |
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Auch wenn ich mich wiederholen mag: Es gibt sie, diese Kleinode aus deutschen Landen. Man muss nur mal suchen. Der Underground hierzulande ist sehr ausgeprägt, abwechslungsreich und vor allem gut. Mit Thrudvangar stell ich heute eine weitere Perle des Viking Black Metals vor. Der Fünfer verewigt sich mit seinem Debutalbum Ahnenthron in einer Reihe mit Helrunar, Hagal, XIV Dark Centuries und Minas Morgul mit bestem Musikwerk. Nach sehr erhabenen Intro brettern die Jungs einem Die Drachen und der Runenstein um die Ohren, Die deutschen Texte sind passend, treffen den Punkt und vor allem: Sie sind NICHT nach dem Schema: reim dich oder ich hau dich. Nahezu fröhliche Keyboardsamples untermalen die sägenden Gitarren, rauhe Männerstimme lässt einen schon mal die Axt ziehen, das Horn ausgraben und den Met anstechen. Junge, Junge, was die Herren da machen, ist echt Hohn. Amon Amarth sind echt nett, aber gegen solche Bands haben sie verloren. DAS sind Nordmännerlieder, wie sie einfach gut sind. Das Album verliert nie an Spannung, es zwingt einen förmlich mitzugehen. Mein absoluter Liebling der Scheibe ist Piraten des Nordens , zwischen sturmgepeitschten Riffs, wortgewaltigen Text und ruhigen Passagen, kann man die hochgerissenen Fäuste des Quintetts quasi Spüren. Alleine die Einleitung würde reichen, um auf einem Konzert ALLES in Brand zu setzen. Zusammangefasst kann man bei der Ahnenthron von einem sehr guten Werk sprechen, nicht überproduziert, nirgendswo wirklich verrissen, durchgehend ein Hörgenuss, eine Scheibe zum Mitgehen, zum Wohlfühlen und zum immer Wiederhören. Der wiederholte Beweis, das gute Musik vor allem aus dem Untergrund kommt und nicht zwingend auf der Mainstage in Wacken spielt, ist mir auf jeden Fall 9 Punkte wert! Bewertung: by fraggle
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