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13. Februar 2026
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Review |
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Saruman - Ride on the darkside |
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Hmm, diese Scheiblette als Black-Metal unters Volk zu bringen, wäre wohl nicht ganz korrekt. Zu viele Spielarten vermischen Saruman um sich auf eine festzulegen. Das macht es jedoch einfacher um mit diesem Album Brüderschaft zu trinken. Bereits nach dem wundervollen Intro gibt es für launige fünf einhalb Minuten die optimale Mischung aus Death und BlackMetal. Doch damit nicht genug, wagt es diese Band aus Süddeutschland doch tatsächlich eine Cellistin in ihren Reihen zu haben, die ihr Können gut und gerne über die Songs ergießt - und das klingt genial!!! Hätte ich beim lesen der Info überhaupt nicht für möglich gehalten, doch schon nach dem ersten Duchlauf musste ich einfach erneut auf "Play" drücken. Namhafte Magazine können ebenfalls nicht irren, wurde die Band bereits in selbigen positiv bewertet. Nicht selten hatte ich beim hören des Albums den Gedanken: "So müsste Apokalyptica klingen, wenn sie eine 'richtige' Band wäre"! Doch nun möchte ich mal nicht zu sehr auf das Cello eingehen, denn "Take the razorblade" hat zum Beispiel noch viel mehr zu bieten. Kernige Riffs, knurrende Growls und allerfeinste Übergänge vom nahezu depressiven ins klassische bis ins todbringende. Das es auch einen ganzen Zacken härter gehen kann, beweist die folgende Nummer "The queen of the damned". Gelegentlich mag man sich sogar an die Deather At the Gates erinnert fühlen. Den Abschluß, der leider nur gut 33 minütigen CD, bildet die Dimmu Borgir-Coverversion "The night masquerade", die so richtig schön eingeknüppelt wurde. Allerdings ist dieser Silberteller nicht ganz so neu, hat er doch schon knappe zwei Jahre auf dem Buckel. Die Unterschrift bei Black Attakk machte wohl eine neue "offizielle" Veröffentlichung (mit vorzüglichem Coverartwork) möglich. Insgesamt also ein sehr abwechslungsreiches Album, an dem sich so manche Kapelle ruhig etwas abschauen könnte. Daumen hoch also, für den bisherigen Newcomer des Jahres in Sachen Death/Black! Doch bevor ich überreagiere, verbleibe ich mit 8 unverkennbaren Gabeln. Bewertung: by andy
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