07. Juni 2026


           
Review

 

 
     
 
In Flames - Colony
 

Interpret: In Flames
Albumtitel: Colony
Erscheinungsjahr: 1999
Genre: Melodic-Death-Metal
Tracklist:
01. Embody the invisible
02. Ordinary story
03. Scom
04. Colony
05. Zombie Inc.
06. Pallar anders visa
07. Coerced coexistence
08. Resin
09. Behind space '99
10. Insipid 2000
11. The new world

Homepage:
www.inflames.com


Machen wir heute mal einen kleinen Ausflug in die Vergangenheit. Lange waren In Flames für mich nur die Bombast Deather die sie heute sind, aber es gab auch da mal andere Zeiten. Vom Debüt The jester race im Jahre 1994 haben sich die Göteborger ständig weiter entwickelt und ihren ureigenen Stil kreiert.
Was auf Colony sehr zum tragen kommt und für meinen Geschmack heut zu sehr unter geht sind die schönen Gitarren Melodien. Jeder Song wirkt für sich und trägt eine unglaublich positive Stimmung mit, selbst wenn die Lyrics wie zum Beispiel bei „Ordinary story“ nicht gerade positiver Natur sind. So verwundert es auch nicht dass man schnell die einzelnen Songs gut mitsingen kann und sich die Titel im gut einprägen. Das macht Spaß, dass ist großes Kino!
Egal, den wumms den man heute hat, gibt es bei diesem Album nicht. Vielmehr klingt es etwas Roh aber immer perfekt. Stimmlich hat Anders Friden sich kaum verändert, er bringt seine Death-Vocals gekonnt auf den Punkt, aber auch mit seinen cleanen Gesangseinlagen kann der sympathische Frontmann komplett überzeugen. Während sich die Songs von In Flames heute nicht mehr so wahnsinnig unterscheiden so ist auf der Colony noch jeder Song ein Unikat für sich.
Hervorheben möchte ich den Song „Ordinary story“, der sich innerhalb kürzester Zeit in meiner Playlist hochgearbeitet hat. Auch der Titeltrack „Colony“ hat durch sein leichtes 70’s Feeling und den fast gesprochenen Gesang einen absoluten Wiedererkennungswert. Einen schwachen Song kann ich auf dem Album einfach nicht ausmachen, dass alles macht unheimlich viel Spaß zu hören. Für In Flames war es sicher ein wichtiger Schritt zum heutigen da sein, für mich ist und war es das Beste was sie je gemacht haben. Ich höre es immer wieder gern und lieber als das neue Zeugs, dafür geb ich gern neun Gabeln heraus!

Bewertung:


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