18. Juli 2026


           
Review

 

 
     
 
Secrets of the Moon - The Exhibitions EP
 

Interpret: Secrets of the Moon
Albumtitel: The Exhibitions EP
Erscheinungsjahr: 2005
Genre: Black-Metal
Tracklist:
1. Bleakstar
2. Exhibitions in the grey zone
3. Under a funeral moon (Dark Throne - Cover)

Homepage:
www.secretsofthemoon.org


Was flattert den da auf meinen völlig zugemüllten Schreibtisch? Die neue EP der okkult Maschinerie Secrets of the moonThe Exhibitions. Darauf befinden sich zwei neue Songs- "Bleakstar" und "Exhibitions in the grey Zone", sowie ein Cover der ganz besonderen Art: Darkthrones "Under a funeral moon". Trotzdem sollte man keinen "true Black Metal" erwarten, wenn man sich diesen Silberling anhört.

Inzwischen hat man sich vom Sound der ersten Scheibe Stronghold of the inviolables, die man fast noch als Black Metal bezeichnen konnte, abgewandt und ist etwas ruhiger und ausgereifter geworden, was dem ganzen eine ganz andere Atmosphäre gibt. Anfangs war ich etwas skeptisch und nicht wirklich überzeugt von diesem Machwerk der drei Osnabrücker. Was sich aber schnell ändern sollte. Der dritte und vierte Durchlauf der CD konnten mich dann langsam der Musik näher bringen. Die Scheibe ist definitiv nicht für zwischendurch gedacht, dafür sollte man sich schon etwas Ruhe und Zeit nehmen.

Die ersten zwei Songs überzeugen durch Mid Tempo Parts und ziemlich viel Abwechslung, und die experimentellen und industriellen Einflüsse runden das Gesamtbild ab. Die Scheibe wird nie langweilig oder ist vorhersehbar. Sehr interessant und gut gelungen find ich auch die zweite Stimme in dem Song "Bleakstar", die für meine Begriffe leider etwas untergeht in der komplexen Soundwelt. Was ich bei einer ansonsten guten Produktion eigentlich sehr schade finde.

Dann war da ja noch dieses Cover der Black Metal Urvätter und Kultikone Darkthrone, "Under a funeral moon". Dieses Cover ist schon ziemlich originallgetreu und der rohe Sound weiß zu überzeugen. Eine gute Huldigung an eine Band von dessen Szene man sich zu distanzieren versucht.

Meiner Meinung nach ist die The Exhibitions EP eine gelungene, wenn auch viel zu kurze Weiterentwicklung der Band. Freuen wir uns mal auf den nächsten Longplayer der Osnabrücker, bis dahin verkürz ich mir die Wartezeit und las den Rundling noch ein paar Runden drehen. Zuvor gibt’s dafür jedoch von mir 7 Pommesgabeln.

Bewertung:

Secrets of the Moon, DIE deutsche Black Metalhoffnung, wie sie betitelt wurden, haben eine neue EP rausgebracht. Namentlich The Exhibitions EP. Ich war einer der Leute, die sich das neueste Machwerk der Osnabrücker anhören durfte. Gleich mal vor weg: Es mag angehen, das ich einen Knick im Hörgang habe, es mag aber auch sein, das die CD unter falschem Cover gepresst wurde.

Diese CD ist noch nicht mal im Ansatz Black Metal, weder Spirit noch musikalisch noch von Texten. Jede Gulaschsuppe ist wesentlich näher am Black Metal als dieser Silberling. Meine ersten Gedanken sind eher bei Corpse gewesen oder irgendwas anderem Deathlastigen. Mit welcher Begründung darf man die CD Black nennen? ich sehe nur das Ganze auf der Promotionschiene.

Ich bewerte dennoch mal das ganze als Black Metal. Also diesen Sondermüll, auf dem jede Hoffnung ruhen soll, kann durchaus als das übelste black lava(Satyricon) -cover , das je in Form einer Rille gepresst wurde. Der Sound wirkt relativ gut, das ist aber auch das einzige, der Rest ist einfach nur murks, selbst zum kommerziellen Black würde es noch nicht mal in den Grundzügen reichen.Bei solchen Platten dreht sich mir als Fan der Musik mehr als nur der Magen um, ich würde lieber mal in Dead's oder Euroniymous' Grab nachgucken, ob sie sich schon per mehrerer Tausend Umdrehungen richtung Erdmittelpunkt bewegen. Vielleicht würden sie auf diese Platte treffen. Bei Aushebungen in Leipzig wurden neben Braunkohleflözen wahrscheinlich auch die Gedanken, die zu dieser EP führten, gefunden.

Egal welches Lied ich nehme, dieser Pop,d en ich um die Ohren geklatscht bekomme ist kein Black, die größte Frechheit ist aber zu behaupten, dass die Jungs den 'Geist' von Darkthrone verstanden hätten und damit ein der besten Cover gemacht hätten. Ich weiss ja nciht, ob jemanden von denen schon die Platte gehört hat, aber was die 'Schwarzmetaller' gemacht haben, könnte in ähnlicher Form von Britney Spears oder Take That veröffentlicht worden sein.

Belanglos, Nichtssagend, defintiv KEIN Black Metal, ein dementsprechend saurer Redakteur. Punktestand, weil ich gnädigt bin: 1 Punkt

 

So ich muss erstmal duschen, hab Hass geschwizt

 


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