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18. Juli 2026
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Review |
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The Wake - Death-a-holic |
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Als ich die Promo in meinem CD Schacht kreisen ließ, dacht ich noch: Hm... geiler Schweden Melodic Death. Um so erstaunter war ich als ich den Info Flyer von Spikefarm las und feststellen mußte, hierbei handelt es sich nicht um Schweden, sondern um Finnen. Na gut auch aus dem Teil Skandinaviens kommen gute Bands. Also die Lauscher ordentlich auf Empfang gerichtet und mir das Teil reingezogen. The Wake wurde bereits 1998 in der kleinen Südfinnische Stadt Karjaa gegründet, damals noch unter dem Namen Bleeding Harmony. 2003 brachte man bereits unter dem Namen The Wake den ersten Langspieler Ode to my mysery heraus. 2005 dann der nächste und zugleich aktuelle Streich Death-a-holic. Wie bereits oben erwähnt haben die Jungs sich dem klassischen Melodic Deat Metal à la In Flames, Dark Tranquility oder auch Arch Enemy verschrieben. Death-a-holic klingt wie eine frische und eine Spur aggressivere Mischung aus eben diesen Bands. Nun denke ich kann man das Rad nicht neu erfinden und irgendwie klingt dieser Silberling wie schonmal da gewesen. Bin bei diesem Werk wirklich hin und her gerissen. Einerseits find ich es frisch und wie mitm Kopf gegen die Wand und dann denk ich wieder alles schonmal gehört. Aber der erste Eindruck setzt sich auch beim zweiten Durchlauf durch- irgendwie geil. Schon der Opener "Suicide manual" animiert einen dazu mit der Matte zu kreisen. Der kreischender hasserfüllte Gesang Kaj Michelssons bildet ein rundes Bild mit den rythmischen Gitarrenläufen. Auch ruhige Parts dürfen natürlich nicht fehlen, sind aber doch eher selten bei den Schwed... äh Finnen. Damit diese aber nicht komplett untergehen hat man ein melancholisches Instrumental namens "Instrumental" mit auf die Scheibe gepresst. Nicht wirklich mein Fall und wie ich finde unpassend, da die ganze CD doch ziemlich straight auf die Fresse ist. Weitere Anspieltips sind "Downward groove" und der Titeltrack "Death-a-holic". Doch dann beim mehrmaligen hören wird’s langsam aber sicher langweilig, da die Eigenständigkeit fehlt- sehr schade, denn man merkt doch, daß das Quartett aus dem Lande Nokias einiges mehr an Potential zu bieten hat. Es fehlt in meinen Augen einfach der letzte Kick. Mein Fazit ist recht positiv, ich weiß nun, daß Melodic Death Metal nicht nur aus Schweden stammen muß. Einen Inovationspreis werden The Wake mit diesem Werk wohl nicht gewinnen. Die Scheibe ist gut hörbar und macht auch Spaß, aber erwartet bitte keine Weltneuheiten, schon gar nicht bei der übermächtigen Konkurrenz aus dem westlichen Nachbarland. Bewertung: by tino
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