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18. Juli 2026
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Review |
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Thrice - Vheissu |
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Emo. Emo ? Emo ! Konnte ich doch vorher als alter Oldschool-Thrasher mit diesem Begriff so gut wie fast wenig anfangen, so musste ich mich belehren lassen, dass Thrice Emo sind. Na schön, dann mal rein mit dem Teil namens „Vheissu“ und hören… Wo der Opener „Image of the invisible“ noch klingt wie die seligen Pearl Jam zu ihren besten Zeiten, so wird auf „Earth will shake“ deutlich, das die Jungs um die Breckenridge Brüder noch unverholen ihren Hardcore-Wurzeln huldigen. Dafür sind „Atlantic“ und „For Miles“ schöne Pop Songs die sicher auch U2 oder Coldplay gut zu Gesicht gestanden hätten, wobei ich mich gerade an dieser Stelle fragte, was so eine Scheibe als Rezession auf einer Metal Seite zu suchen hat, geschweige denn als „Platte des Monats“ in einer großen Metal Publikation gepriesen wird. Na bitte, „Hold fast hope“ groovet dann wieder richtig schön hardcore. „Music box“ hat gewisse Anleihen zu Audioslave, wobei hier die Stimme von Sänger Dustin Kensrue richtig schön zur Geltung kommt. Auch ein Portiönchen Rage against the machine ist enthalten : „Like moths to flame“. Die restlichen 3 Songs stehen den Vorgängern in nichts nach und runden ein interessantes Hörvergnügen ab. Wenn Emo für Emotionen steht, dann kann ich nachvollziehen warum. Thrice machen gute, schöne, traurige und eben emotionale Musik, die gut ins Ohr geht, nicht aber unbedingt meine Baustelle ist. 7 Gabeln halte ich hier für völlig ausreichend, aber checkt die Band selber mal an. Bewertung: by olaf
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