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07. Juni 2026
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Review |
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In Flames - Come clarity |
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Was wurde im Vorfeld des neuen In Flames Werkes alles spekuliert. Vom Titel („Crawl through knives“) über drei verschiedene im Internet kursierende Cover und wie würde die Scheibe wohl klingen? Um eins vorweg zu nehmen: In Flames sind anno 2006 immer noch In Flames. Punkt, aus, Micky Maus. Für Puristen und Jünger der 5 Schweden wird dies erfreulich sein, für Andere wie mich beispielsweise ist der mittlerweile achte Studiowerk „Come clarity“ keine Weiterentwicklung. Der Vorgänger „Soundtrack to your escape“ war für mich ein Referenzwerk in Sachen modernen Metal und somit waren meine Erwartungen eigentlich recht gering, dieses Meisterwerk zu toppen. Leider haben sich meine Befürchtungen bestätigt, denn von den auf dem neuen Album befindlichen 13 Songs hätte man gut und gerne 3-4 runter nehmen können, um somit einen besseren Gesamteindruck zu vermitteln, denn irgendwann wiederholen sich einfach die Stücke. Am Sound und der Produktion gibt es nichts zu mäkeln und Herr Friden bellt wie eh und je und kann auch bei den ruhigeren Passagen mit seinem außergewöhnlichen Organ glänzen. Songs wie „Take this life“, „Leeches“, „Pacing death’s trail“ oder „Crawl through knives” sind klasse und einer Band wie In Flames würdig, doch „Vanishing light“ oder „End of things“ hätte man nicht unbedingt auf die Platte nehmen müssen. Vielleicht sollten die Schweden in Zukunft mal eine Tour ausfallen lassen, selbst wenn es das Ozzfest ist, und sich mehr auf das Songwriting konzentrieren. Ich weiß, dass ich mit meiner Kritik einigen Ultra-Fans vor den Kopf stoßen werde, doch dies ist meine persönliche Meinung. Und selbst diese wird mich nicht davon abhalten, die Jungs bald livehaftig mit Sepultura zu begutachten und mächtig auszuklinken, denn live sind In Flames immer noch eine Macht. Gute Nacht… Bewertung: by olaf
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