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18. Juli 2026
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Review |
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Sepultura - Dante XXI |
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Ich gestehe, daß ich nach dem Weggang von Fronter Max Cavalera meine berechtigten Zweifel hatte, daß SEPULTURA, eigentlich Helden meiner Vergangenheit, je wieder ein Bein auf den Boden bekommen würden, was sich ja dann auch mit Scheiben a’la „Against“, „Nation“ oder „Roorback“ leider voll bestätigte, da Derek Green nie an seinen Kongenialen Vorgänger und jetzigen Soulfly-Fronter heranreichte. Da aber Platten wie „Chaos A.D.“, „Beneath the remains“ oder „Arise“ zu meinen absoluten Faves gehören, hatte ich die Hoffnung auf ein gutes SEPULTURA Album nie ganz aufgegeben. Auch in einem kurzen Posting mit meinem Pommesgabel Mitstreiter Timo konnte man erkennen, daß das neue Machwerk „Dante XXI“ eigentlich schon abgestraft wurde, bevor es überhaupt den Weg in meinen Gehörgang gefunden hatte. Doch hiermit, liebe Gemeinde, widerrufe ich und bekenne mich schuldig : Das neue SEPULTURA Album ist ein Hammer geworden !!! Aber der Reihe nach… Nach dem Intro „Lost“ wird es mit „Dark wood of error“ recht experimentell, doch nach 1:30 Minuten knallt einem ein Opener a’la „Arise“ um die Ohren, was für die restlichen Songs hoffen lässt. Anhand des dritten Tracks „Convicted in life“ merkt der geneigte Hörer, wo Bands wie Ektomorf ihre Aggro und Piss-off Attitüde herhaben. Igor verdrescht hier so gekonnt seine Felle, daß mir Angst und bange wird. Und auch Derek Green kotzt sich so richtig schön aus. Weiter geht es mit dem hardcore-lastigen „City of dis“, welches schön mit Sitar Klängen unterlegt ist und dem midtempo Nackenbrecher „False“, ehe es mit „Fighting on“ etwas doomiger wird. Nach einem weiteren Intro folgt mit „Ostia“ wieder ein etwas experimentell ausgefallenes Stück, welches für mich persönlich den Schwachpunkt der Platte ausmacht, doch „Burried words“ und das absolut obergeile „Nuclear seven“ reißen wieder alles raus. „Repeating the horror“ kann man wohl getrost als Homage an Slipknot ansehen, während „Crown and miter“ wieder mächtig Ass kickt. Nach einem letzten Intro wird „Dante XXI“ mit dem orchestralen Instrumental „Still flame“ beschlossen und hinterlässt einen glücklichen Rezessenten. Fazit : SEPULTURA are back !!! Stärker denn je. Und da mir die letzte Soulfly Scheibe „Dark ages“ eh nicht so gefallen hat, freue ich mich umso mehr, daß die 3 Brasilianer und ihr amerikanischer Shouter wieder da sind, wo sie hingehören : On the top !!! Die Tour mit In Flames wir ein Highlight der ersten Kategorie. Ich werde mal schauen, ob ich dem Herrn Kisser mal ein paar Antworten aus der Nasie ziehen kann. Bis dahin bleiben 9 Gabeln und die Erkenntnis, daß es die Jungs doch noch können. Hurra !!! Bewertung: by olaf
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