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08. Juni 2026
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Review |
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Motörhead - Kiss of death |
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Was wäre die Metalgemeinde ohne MOTÖRHEAD??? Ohne Songs wie „Ace of spades“, „Bomber“ oder „We are the roadcrew“??? Richtig, ein ganzes Stück ärmer. Selbst stattliche 60 Lenze halten Lemmy nicht davon ab, in schöner und beruhigender Regelmäßigkeit ein Hammeralbum nach dem anderen zu veröffentlichen…und „Kiss of death“ ist ein solches geworden. Mit seinen Mitstreiter Mickey Dee und Gitarrenlegende Phil Campbell rotzt Mister Kilmister mal wieder 12 Granaten unter das jubelnde Metalvolk, die vor Energie und Frische nur so sprühen und den beigeisterten Rezessenten dazu veranlassten, sein altes MOTÖRHEAD Shirt aus dem Schrank zu holen und erst einmal mächtig abzuzappeln. Fällt auch nicht besonders schwer, denn neben dem klassischen, derben Stoff der Marke „One night stand“ oder „Going down“ gibt es Doublebass-Gewitter beim Opener „Sucker“, mächtig schräge Gitarrenläufe bei „Devil I know“ oder eine schnelle Abrissbirne bei „Sword of glory“. Während Lemmy bei „Christine“ den Melancholischen macht und ihm eine Träne an seinem Backenbart herunter rinnt, gibt es leider auch zwei Totalausfälle in Form der Songs „Kingdom of the worm“ und „Under the gun“, welche allerdings mit zwei absoluten Klassikern („Living in the past“ und „Be my baby“) weggebügelt werden. MOTÖRHEAD SIND ROCK’N’ROLL und frisch wie eh und je. Hoch die Halben und Matte kreisen lassen. Ganz starke 8 Punkte. Auf die nächsten 10…ich will Lemmy noch mit 70 in Wacken röcheln sehen… Bewertung: by olaf
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