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10. Juli 2026
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Review |
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Iron Maiden - A matter of life and death |
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Ja, Ja, Ja, lange angekündigt, oft verschoben und vertagt und nun endlich online: Mein Review zur neuen IRON MAIDEN Scheibe „A matter of life and death“ und ich gestehe öffentlich, dass es für mich der berühmte Gang nach Kanossa war. Ich bin mit Maiden aufgewachsen, habe die Band immer respektiert, meist geliebt für Alben wie „Powerslave“, „Somewhere in time“ oder „Piece of mind“ und gehasst für Ausfälle a’la „The X-Factor“ oder „Fear of the dark“ . Dennoch haben mich die eisernen Jungfrauen um Steve Harris, wie so viele andere Anhänger der metallischen Musik, ein Leben lang begleitet und durch so manches Tal der Tränen geführt, so dass es schon fast wie ein Brudermord anmutet, wenn man kritische Töne anschlägt, die es leider auf „A matter of life and death“ für mich zuhauf gibt. Doch immer schön langsam der Reihe nach… Gesanglich ist Bruce Dickinson Top wie eh und je und zeigt einmal mehr, warum der kleine Hobbypilot zu einem der besten Metal Sänger aller Zeiten gehört. Doch was nützt die beste Stimme, wenn die Produktion lieb- und kraftlos daherkommt und teilweise zu einem einzigen Soundmatsch verkommt. Man hätte vielleicht doch nicht auf einen Mix verzichten sollen, denn der hätte einiges ausbügeln können. Ganz schwach, meine Herren. Der erste Song „Different world“ ist der typische MAIDEN Opener nach Schema F. Ein Lied, welches auch auf jeder anderen Veröffentlichung von Maiden hätte stehen können. Gutes Stück, leider schon tausendmal gehört und nichts aufregendes. Das folgende „These colours don’t run“ ist da ein ganz anderes Kaliber, der sich als waschechter Rocker mit überraschenden Tempiwechsel beim Refrain und einem recht progressiven Mittelteil entpuppt. Genauso mächtig ist das Solo im Mittelteil, welches mich zwar fatal an „Powerslave“ erinnert, dennoch mächtig Arsch tritt. Geiler Song. „Brighter than a thousand suns“ hingegen ist ziemlich verschachtelt und ein kläglicher Versuch, Progressive Rock zu spielen. Positiv sei zu erwähnen, dass dies der erste Song ist, auf dem man wirklich mal mehr als eine Gitarre heraushört. „The pilgrim“ ist für mich der beste Song des gesamten Albums. Very oldschool und total MAIDEN typisch. Die Gitarren versprühen ein Hauch orientalisches und Nico McBrain trommelt sich die Seele aus seinem betagten Leib. Chapeu…Doch ab „The longest day“ wurde es schwer für mich, noch großartig Gutes herauszufinden. Allein der eben erwähnte Song ist so was von langweilig, das mir vom Gähnen die Tränen in die Augen schossen. „Out of the shadows“ schaffte es dann kurzfristig, mich aus meiner Lethargie zu reißen, bieten die sechs doch hier eine für MAIDEN völlig untypische Ballade mit tollen Gitarrensoli, doch das vorab veröffentlichte „The reincanation of Benjamin Breeg“ stürzte mich wieder in graue Depressionen. Das Teil ist einfach zu langatmig, ohne große Spannungselemente und der mit Abstand schwächste Song. Gleiches gilt für die folgenden „For the greater good of god“, eine Art Minioper ohne jegliche Spannungselemente und „Lord of light“, wobei beim Zweitgenannten Master Bruce nur rumschreit und hier sich leider gänzlich in das schwache Songmaterial einfügt. Beim abschließenden „The legacy“ beginnt die eigentliche Musik erst nach 3 Minuten und hinterlässt auch hier einen sehr faden Beigeschmack. Ich hasse es Reviews über Kultbands zu schreiben, die dann auch noch negativ ausfallen, wie bei IRON MAIDEN’s „A matter of life and death“, denn mehr als 6 Gabeln sind partout nicht drin. Dafür ist die Scheibe einfach zu schwach. Bewertung: by olaf
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