|
|
18. Juli 2026
|
||||||||||
Review |
|||||||||||
|
|||||||||||
This Ending - Inside the machine |
|||||||||||
Da ist also das Debüt von THIS ENDING, der Band um AMON AMARTH Fellverdrescher Fredrik Andersson, wobei man Fairerweise erwähnen sollte, dass seine Tätigkeit bei den Techno Deathern bereits seit 1991 phasenweise stattfand. Das nun, gerade mal 15 Jahre später, das Debüt „Inside the machine“ in meinem Player rotiert begründet sich in der Tatsache, das sämtliche Bandmitglieder hauptamtlich in anderen Combos lärmten. Schade, denn THIS ENDING hätte, bei früheren Veröffentlichungen, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit mittlerweile einen Top Platz in der Hierarchie der Death Metal Combos weltweit inne. Sei’s drum, hätte, wollen, wäre könnte…Konzentrieren wir uns auf die Gegenwart… Die sieht verdammt rosig aus, denn „Inside the machine“ kann man getrost als ein kleines Death Metal Highlight 2006 bezeichnen. Leider verzerrt die Promotion Abteilung der Plattenfirma die ganze Sache etwas, wenn ständig von der Band des AMON AMARTH Schlagzeuger gefaselt wird, denn mit den Viking Metallern hat der hochmoderne Sound des Fünfers aber auch gar nichts gemein. Eher gegenteiliges lässt sich gleich nach dem Lauschen des Openers „Seed of destruction“ behaupten. Da ballert extrem fett produzierter, etwas GOD DETHRONED – lastiger moderner Death Metal dem geneigtem Ohr entgegen, der Trotz etwaiger Parallelen zu Erstgenanteren nie seine Eigenständigkeit verliert. Der Titelsong kokettiert etwas mit FEAR FACTORY, aber auch hier behält die Eigenständigkeit die Oberhand. Messerscharfe Riffs der Schweden, ein beeindruckendes Doublebass Gewitter und ein mitgröhlfreudiger Refrain laden zum abzappeln ein. Bereits der dritte Song „Pitch black“ ist das Highlight, wird hier ein Monsterriffing mit einem slowmo Moshpart und tollen Soli kombiniert. Beim folgenden „Plague angel“ hat wieder FEAR FACTORY Pate gestanden, wobei gerade bei den langsamen Passagen hier und da doch AMON AMARTH aufblitzt. Starker Song. „Lidless eyes“ ist oldschool Death Metal von feinster schwedischer Qualität und legt die Meßlatte für die folgenden Stücke recht hoch. Leider wird die selbige bei „Armageddon“ und „Nailed down“ glatt gerissen. Beide Songs werden der hohen Qualität nicht gerecht und gerade der Erstgenannte langweilt mit Pseudo Blastbeats, die nun wirklich nicht hätten sein müssen, wo hingegen bei „Nailed…“ ein tierischer Refrain die Kohlen etwas aus dem Feuer holt. „Let the world burn“ und „Into pain“ bietet erneut saftigen Schwedenstahl der tödlichen Sorte und zeigen wieder das wahre Gesicht der Band. Den Abschluss bildet „This ending“, welcher allerdings ein recht unwürdiger ist, wird hier unkoordiniert und mit massig Tempiwechseln gearbeitet, die den Song unnötige Kompliziertheit verleihen. Dennoch gibt es gerade hier die wohl besten Leadgitarren des gesamten Albums. Bewertung: by olaf
|
|||||||||||
Disclaimer | Impressum | Datenschutz © by pommesgabel.de 2003 - 2026 |
|||||||||||