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18. Juli 2026
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Review |
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Monstrosity - Spiritual apocalypse |
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Es war im Jahr 1992, als ich kleiner Hosenmatz mich nach Berlin aufgemacht habe, um ins WOM einzureiten, um mir das Debut-Album von MONSTROSITY „Imperial Doom“ zu kaufen. Ich war bereit, diabolische 37,99 DM für dieses Meisterwerk auszugeben. „Horror Infinity“ war der erste Song, den ich von dieser Band auf einem Sampler gehört habe. Mein Fazit fiel so aus, dass ich diese Death Metal Perle haben musste! Von dort an habe ich MONSTROSITY immer verfolgt. „Millennium“ war dann das zweite Album, welches auch eine große Klasse ausstrahlte. Leider wurde die Band immer wieder von Line Up Wechsel geplagt. Besonders schwer wiegte der Verlust von Vocalist George „Corpsegrinder“ Fisher, der zu CANNIBAL CORPSE abwanderte. Lee Harrison, Chefdenker und Schlagzeuger hat aber über die Jahre adäquate Musiker dazubekommen. 15 Jähre später erscheint nun der 5.Longplayer „Spiritual Apocalypse“. Geboten wird der typisch, technisch hochwertige US-Style Death Metal, der von den Gebrüdern Morris klangtechnisch veredelt wurde. Man hört schon nach dem ersten Song „Spiritual Apocalypse“, dass die Musiker ihr Handwerk verstehen und vorzüglich drauf los musizieren. Gitarrist Mark English bearbeitet hervorragend seine Klampfe und der Schlagzeugsound peitscht, dass es eine wahre Freude ist. Geboten werden auch sehr verspielte Gitarrensoli, die man so von MONSTROSITY nicht kennt. Somit haben sie ihren Stil um eine Nuance erweitert. Brüllmeister Mike Hrubovcak (VILE, DIVINE RAPTURE) erledigt seinen Job gut, sticht aber aus dem unüberschaubaren Wust aus gleich klingenden Sängern des Genres leider nicht heraus. Und das Erbe eines Corpsegrinders ist eh sehr schwer. Es handelt sich hier um ein überdurchschnittliches gutes Death Metal Album, wo es aber schwierig ist, jeden Song einzeln zu beschreiben, da sich alle Stücke auf einem ähnlichen Level befinden. Ich verteile 8 Pommesgabeln für eine Death Metal Institution, die die Szene über Jahre mitgeprägt hat. Live sind die Jungs dieses Jahr auf dem Fuck the Commerce als Headliner zu sehen. Für Ultrafans ein Muss, da die Band in unseren Breitengraden eher selten zu sehen ist. Bewertung: by olaf
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