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18. Juli 2026
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Review |
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Ozzy Osbourne - Black rain |
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Eins muss mir mal Jemand erklären. Wie kann es sein, das der nun etwas tattrige Prince of darkness bei einem Gespräch kaum ein vernünftiges Wort herausbringt, auf Platte aber vollständige Sätze formen kann? Bleibt wohl ein ewiges Mysterium. Wichtig ist ja auch die Mucke, die Meister Ozzy zusammen mit Saitenvirtuose Zakk Wylde eingetütet hat. Das man kein Wunderwerk a’la „Wizard of Oz“ oder „Diary of a madman“ erwarten konnte, war ja im Vorfeld weitgehendst klar. Das sich aber das Nachfolgewerk zum 2001’er Werk „Down to earth“ als dermaßen blutleer entpuppt, ist schon eine herbe Enttäuschung. Wobei sich diese Erkenntnis erst später herauskristallisierte, denn die als Opener fungierende Doom Granate „Not going away“ geht nahtlos in den besten Song „I don’t wanna stopp“ über und lies eigentlich gleich zu Beginn auf ein musikalisches Hörerlebnis schließen. Leider zeigt sich Ozzy aber von seiner schwachen Seite und liefert bei „Black rain“ einen dermaßen pathetischen und peinlichen Text ab, das es weh tut. Mit „lay your world on me“ und „Here for you“ präsentiert uns Ozzy dann auch noch zwei dermaßen überflüssige Schmalzstullen, die den ersten positiven Eindruck hinwegfegten, wie einst Kathrina New Orleans. So ein bisschen die Kurve bekommen die Mannen dann noch mit dem powermetallsich angehauchten „Countdown’s begun“ und dem zwar sehr modern geprägten, dennoch mächtig groovenden „Trap door“, dennoch bleibt ein fader Beigeschmack. Wahrscheinlich hat sich der Madman von seiner Gattin Sharon zuviel Vita Burlecitin ins Ohr träufeln lassen, denn anders sind die von mir zitierten Ausfälle nicht zu erklären. Das Ozzman rocken kann, hat er schon oft bewiesen. Dennoch sollte sich sein holdes Eheweib mehr auf ihre Management Arbeit konzentrieren und die Finger von der Musik ihres Mannes lassen. Wer weiß, vielleicht findet die streitsüchtige Gattin auf dem anstehenden Ozzfest ja wieder eine Band, die sie mit unausgebrütetem Hühnernachwuchs bombadieren kann. Ozzy, bleib bei deinen Leisten… Bewertung: by olaf
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