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18. Juli 2026
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Review |
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Obituary - Xecutioners return |
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Ich gebe zu, auch ich verfiel der allgemeinen Obituary Hysterie rund um das gigantische Comeback-Album „Frozen in time“ anno 2005 und wurde nicht enttäuscht. Dementsprechend hoch war meine Erwartungshaltung in Bezug auf das neue Machwerk „Xecutioner’s return“, welches zwar mit einem schönes Andreas Marshall Cover aufwartet, songtechnisch aber auf der ganzen Linie enttäuscht. Natürlich kann man vom tödlichen Florida Fünfer nicht erwarten, das Rad neu zu erfinden, dennoch war ich überrascht, 35 Minuten lang so dermaßen gelangweilt zu werden. Die Songstrukturen sind immer die gleichen, John Tardy kreischt wie immer, einzig Neu Gitarrist Ralph Santollo, der mich schon auf der letzten Deicide mit seinen wahnwitzigen Soli aufs angenehmste unterhalten hatte, bringt etwas Farbe ins Spiel und lässt Knastologe Alan West völlig in Vergessenheit geraten. Nichtsdestotrotz konnten mich einzig „Lasting presence“ und „Seal your fate“ ansatzweise überzeugen, der Rest ist Pseudo-Oldschool-Death-Metal, der im Jahr 2007 so zeitgemäß klingt, wie Whisky mit Cola Zero scheiße schmeckt. Völlig überflüssig. Dennoch werden Obituary wieder reichlich CD’s verticken und somit ihr bereits durch die Reunion prall gefülltes Konto um ein paar Bucks anreichern können. Ich bin enttäuscht und spreche hier vom SFU-Syndrom…Death Metal, wie er langweiliger kaum sein kann. Bewertung: by olaf
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