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07. Juni 2026
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Review |
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Iced Earth - Framing armageddon |
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Jetzt sind also die kleinen grünen Männchen aus dem Volk der Setianer auch in Florida gelandet und haben dem Iced Earth Mainman Jon Shafer zum Konzeptalbum „Framing armageddon – Something wicked Pt.1“ inspiriert. Somit reiht sich die mittlerweile in Ehren ergraute Power Metal Legende in eine illustre Schar Alien-Gestörter a’la John Cyriis (Agent Steel) oder aktuell Devin Townsend ein. Dennoch sollte man das nunmehr neunte Album der vereisten Erde ernst nehmen und sich ausgiebig Zeit lassen, die 11 Songs und die 8 Intros/Outros auf sich wirken zu lassen. Für mich persönlich ist es eine Genugtuung, Ripper Owens wieder zu hören, obwohl eine Schar Alteingesessener immer noch Matt Barlow hinterher trauern und mich Langhammer immer wieder mit dem Begriff „Eiergesang“ in Wallung bringt, drauf geschissen…Der Ripper ist und bleibt der beste aktuelle Sänger und Hard-und Heavy Bereich weltweit. Gecheckt? Auf jedenfall haben Iced Earth schon eines sicher: Den Preis für das vollgepackteste Backcover des Jahres (außer vielleicht noch die Best Off CD von Nasum) mit insgesamt 19 Titeln. Musste das unbedingt sein? In meinen Augen wirkt das Album dadurch etwas zerfleddert. Auch ein Manko ist die immerwährende, etwas steril klingende Produktion aus dem Hause Morris, auf die Herr Shafer ja schwört, für mich aber immer gleich klingt. Egal, es sei, wie es sei… Die zwölf Songs sind allerdings ausnahmslos klasse, wobei das schnelle und leicht thrashige „Infiltrate and assimilate“ und das extrem harte „Framing armageddon“ als beste Songs des Albums hervorstechen. Kleine Überraschungen gibt es aber auch, so zum Beispiel die schön eingesetzte Hammond Orgel bei „The domino“ oder das Apocalyptica artige Intro „Overture“. Ansonsten bekommt der geneigte Zuhörer die breite Kost des Iced Earth Universums auf die Lauschlappen, wobei die Gesangsleistung des Rippers hervorsticht. Hört Euch nur einmal „Retribution through the ages“ an und kniet nieder. Hölle, Hölle, Hölle… Dennoch ist „Framing armageddon“ nicht sooo ein Überkracher geworden wie der Vorgänger „The glorious burden“, auch fehlt mir eine solch epische Hymne wie „Declaration day“ oder „The hunter“, um das bereits positive Gesamtbild weiter abzurunden. Somit bleibt abzuwarten, ob der im Februar nächsten Jahres erscheinende zweite Teil des Konzeptalbums besser wird als dieser. Bewertung: by olaf
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