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18. Juli 2026
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Review |
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Overkill - Immortalis |
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Meine Fresse, seit 1983 wühlen die Herren Bobby „Blitz“ Ellsworth und DD Verni als kreative Köpfe von Overkill nun mittlerweile durch Unterholz und werden auch 2007 nicht müde, mal wieder ein fesselndes und knüppelhartes Album auszukotzen. Im Gegensatz solcher Ultraflopps wie „Necroshine“, „I hear black“ oder „Killbox 13“ schlägt die New Yorker Thrash Legende den mit „ReliXIV“ eingeschlagenen Weg fort und servieren uns auf ihrem 15. Studioalbum „Immortalis“ endlich wieder den rotzigen, punkcore angehauchten Thrash, für den ich und auch viele andere Headbanger Overkill immer geliebt habe. 10 Perlen gibt es zu bewundern, die mit sägenden Riffs, den typischen, rhythmischen Mitwipp Parts und der markanten Stimme von Blitz zu begeistern wissen. Das Gitarrenduo Dave Linsk und Derek Tailer schütteln sich reihenweise Killerriffs aus dem Ärmel und zeigen einmal mehr, warum sie zu den Besten ihres Genres gehören. Die Produktion ist fett und äußerst differenziert, man kann jedes Instrument optimal heraushören. Am meisten überrascht hat mich allerdings die Tatsache, das die beiden beim W:O:A präsentierten „Walk through fire“ (Killerrefrain!!!) und der tierische Headbanger „Skull and bones“ auf CD noch fetter rüberkommen, als es in Wacken bereits der Fall war. Aber auch die restlichen Granaten wissen, wie man einem Anhänger der harten Musik so richtig die Rübe abschraubt. Solche Explosionsgeschosse wie der speedige Opener „Devil in the mist“, das an „The new machine“ -erinnernde „Hellish pride“, der Overkill Doomster „Head on“ oder der Übersong „What it takes“ killen ohne Ende und ziehen das im Vergleich schwächenden „Charlie get your gun“ locker durch. Das vorletzte „Hell is“ kann man locker zu Rate ziehen, wenn man einem Unwissenden die Musik von Overkill beschreiben soll, so umfangreich werden die 4:40 Minuten genutzt. Der krönende Abschluss ist der fünfte Teil von „Overkill“, der auf „Feel the fire“ begann und nun seine Langerwartete Fortsetzung findet und am Anfang etwas nach „Hells bells“ klingt. Gaaanz großer Sport… „Immortalis“ ist ein obergeiles Album geworden welches Overkill eine Frischzellenkur allererster Kajüte verpasst hat. Positiv ist auch zu bewerten, dass sich diesmal kein Ulk-und Trink Song der Marke „Oldschool“ auf diesem Stück gepresster Aggressivität verirrt hat. Muss man in der Sammlung haben. Bewertung: by olaf
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