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07. Juni 2026
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Review |
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In Flames - A sense of purpose |
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Lange war Melodic-Death-Metal mit der Stadt Göteborg verknüpft. Bands die jedem dazu einfallen sind jene besprochenen In Flames und Dark Tranquillity. Währen sich letztgenannten auf härte und Durschlagskraft konzentrieren versuchen In Flames heute progessive Wege einzuschlagen. Wenn man sich das ganze aus musikalischer Hinsicht zu Gemüt führt mag man sicher mit der Zunge schnalzen und sich über jedes dargebotene Highlight freuen. Für mich als Fan der härteren Gangart und der alten In Flames ist das neue Werk keine große Freude. Mir fehlen Hits, Songs die sich in das Gehirn fressen und welche die Wut der frühen In Flames Tage in sich tragen. Insgesamt ist mir A sense of purpose zu wehleidig und zu verspielt. Las ich doch kürzlich über Illdisposed den Kommentar: „In Flames with balls!“. Da wünsche ich im gleichen Atemzug In Flames zumindest den Schwanz zurück. Weite Strecken des Albums plätschern vor sich hin und sind gelinde gesagt langweilig. Wer von den Schweden etwas im alten Stil erwartet der wird an diesem Album getrost vorbei gehen können. Wer vor ein paar Jahren ein negatives Urteil gefällt hat, der sollte hier mal ein Ohr riskieren. Es fehlt mir an Hymne. Die letzten Alben habe ich mir nach einigen Rotationen schön hören können, aber bei diesem Werk scheint die Repeat Funktion überflüssig zu sein, nach eine Durchlauf habe ich Lust auf etwas anderes. Entweder werden In Flames für mich zu alt oder ich einfach zu rabiat. Sorry, mehr als sechs Gabeln sind unterm Strich nicht drin. Bewertung: by torsti
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