07. Juni 2026


           
Review

 

 
     
 
In Extremo - Sängerkrieg
 

Interpret: In Extremo
Albumtitel: Sängerkrieg
Erscheinungsjahr: 2008
Genre: Folk-Rock
Tracklist:
01. Sieben Köche
02. Sängerkrieg
03. Neues Glück
04. En Esta Noche
05. Mein Sehnen
06. Flaschenpost
07. Requiem
08. Frei zu sein
09. Zauberspruch
10. In diesem Licht
11. Tanz mit mir
12. An end has a start
13. Mein liebster Feind
14. Auf's Leben

Homepage:
www.inextremo.de


Wie schnell doch so ein paar Jahre vergehen...
Der aktuelle Langspieler aus dem Hause In Extremo, und ich will hier gar nicht lange mit diesem üblichen Review-in-die-Länge-ziehen-Geschwafel rüberkommen, rockt und blockt!
Auf den Punkt gebracht, bedeutet das, dass es sich hier um eine gesunde Mischung aus "Sünder ohne Zügel" und "Mein rasend Herz" handelt. Der eher melancholische Teil ("Tanz mit mir", "Auf's Leben") könnten gut ein paar Restposten von vorherigen Album sein, während andere Titel (wie "Neues Glück") bestens vom erstgenannten Album stammen könnten. Doch das soll nicht bedeuten, dass hier nur Reste verwertet werden. Mitnichten. Denn insgesamt spricht "Sängerkrieg" dann doch für sich und wird dem Fan schlichtweg gerecht und dieser wird seine helle Freude daran haben. Darüber hinaus, wurde das Scheibchen so gestrickt, dass auch Neuankömmlinge daran ihren Spaß haben könnten. Gerade Stücke wie die erste Single "Frei zu sein" oder das locker eingängige Liedchen "Flaschenpost", wissen einfach zu überzeugen. Als einziges Manko stelle ich fest, dass es einem In Extremo-Album einfach mal gut tun würde, wenn es durchweg rocken würde. Denn wie eingangs erwähnt, blockt es nämlich auch ein wenig - und zwar mit einem klaren Einschnitt ab der geschätzten Mitte. Denn Spielerchen wie "Requiem" mögen vielleicht gerne auf Mittelaltermärkten ihre Stärke haben, doch wollen sie nicht recht auf ein doch eher elektrisches Album passen. Ganz ähnlich bei "Tanz mit mir"...
Trotzdem bleibt der Schaden im erschwinglichem Umfang und kommt locker um einen Totalschaden herum. Übrig bleibt ein solides InEx-Album, mit Höhen und wenigen Tiefen. Die Editors-Coverversion "An end has a start" ist übrigens besser, als überall geschrieben wird!!!
Sieben Gabeln - für jeden Koch eine!

Bewertung:


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