|
|
18. Juli 2026
|
||||||||||
Review |
|||||||||||
|
|||||||||||
Amon Amarth - Twilight of the thunder god |
|||||||||||
Bei den Nordmännern kann man eigentlich nichts falsch machen, sei es beim Kauf einer CD oder dem Besuch eines Konzertes der Wikinger-Horde um Fronthühne Johan Hegg. Doch mit jeder der vorangegangenen Veröffentlichung stieg natürlich auch der Erwartungsdruck, es immer wieder besser zu machen als vorher. Viele Bands scheitern an diesen, meist selbst auferlegten Maßstäben…nicht so Amon Amarth, die mit „Twilight of the thunder god“ einen Meilenstein ihrer Karriere abliefern, soviel sei vorweg verraten. Mit ihrem siebten Album haben Amon Amarth entgegen anders lautender Kritiken nicht auf Sicherheit gespielt, denn der superbe Vorgänger „With oden on our sides“ wird hier locker getoppt und solch genialen Melodien wie beim Übersong „Guardians of asgard“ schüttelt man sich auch nicht nach diversen Bieren einfach so aus dem Ärmel. Das Entombed Schreihals Lars- Göran Petrov mit seinen bastardischen Growls dem Song die letzte Veredelung verleiht, ist da nur noch eine nette Randbemerkung. Vergesst „The persuit of vikings“, dieses geniale Teil wird live alles wegblasen. Doch auch beim Opener und dem Gleichlautenden Titeltrack wird die Richtung der Mannen aus IKEA-Land deutlich: Melodie, Melodie, Melodie!!! Und das bei gleich bleibender Härte. Grandios. Doch leider offenbart sich hier gleich der erste, einzige, aber gravierende Minuspunkt, der diesem Epos die Höchstnote verwehrt: Warum, bei Thors Hammer, ist die Stimme von Johan Hegg soweit in der Hintergrund gemischt worden? Eindeutig zu leise. Dennoch ist hier Musikalisch und Rifftechnisch absolutes Abschädeln angesagt und ich lehne mich mal weit aus dem Fenster wenn ich behaupte, das diese Scheiblette musikalisch das mit Abstand beste Werk des Fünfers ist. Als weiteren Beweis sei hier das vor allem textlich überragende „Varyags of Miklagaard“ genannt, der als Midtempo Deather jeden Nackenmuskel mit Mitleidenschaft ziehen wird. Da fällt es nicht weiter ins Gewicht, das „Tattered banners and bloody flags“ und „No fear fort he setting sun“ (dennoch ein starker Songtitel) etwas belanglos an mir vorüber rauschten. Das wird mehr als ausgebügelt durch den Midtempo Kracher „ Free will sacrifice“, bei dem Johans Stimme bedrohlich dunkel daherkommt. Bewertung: by olaf
|
|||||||||||
Disclaimer | Impressum | Datenschutz © by pommesgabel.de 2003 - 2026 |
|||||||||||